Andreas Ruck lehnt Kita-Pläne ab

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Pohlheim(pm). Im Rahmen einer Stadtteilbegehung in Watzenborn-Steinberg hat der von der SPD nominierte parteilose Bürgermeisterkandidat Andreas Ruck zu einigen Themen Stellung bezogen. So sprach er sich für eine Reduktion der Planungen für die Kindertagesstätte "Sonnenschein" auf eine Einrichtung mit vier Gruppen unter zumindest teilweiser Nutzung des vorhandenen renovierten Gebäudes aus. Gleichzeitig solle in Steinberg ortsnah eine weitere vier Gruppen umfassende Einrichtung entstehen. Neben anderen Gründen machte er geltend, dass eine Einrichtung mit acht Gruppen große Probleme bei einem Krisenfall aufwerfe.

In Bezug auf das neue Mahnmal für den Genozid an Christen im Vorderen Orient im Jahr 1915 sagte Ruck, dass es für die große Gruppe der Aramäer in Pohlheim wichtig sei, eine Gedenkstätte für das erlittene Leid zu bekommen.

Das ehrenamtliche Engagement des "Fördervereins zur Rettung der alten Kirche" bezeichnete Ruck als vorbildlich. Es könnte auch für andere Projekte beispielgebend sein.

Bezüglich der Schaffung eines Kommunikationspunktes auf dem Brunnenplatz sprach sich Ruck für eine Beteiligung der Bürger aus. Sie müssten gefragt werden, was sie sich wünschen und was sie selbst zur Ausgestaltung beitragen.

Als langjähriger Leiter der Feuerwehr in Bad Schwalbach versprach Ruck, einen besonderen Blick auf die Feuerwehr in Pohlheim zu richten und das große ehrenamtliche Engagement zu würdigen.

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