Jugendförderung des Landkreises

Planspiel macht Jugendliche fit für die Politik

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Wie funktioniert Kommunalpolitik? Was ist alles nötig, damit eine Gemeinde ihren Bürgern ein gutes Lebensumfeld bieten kann? Zwei Tage lang können Jugendliche ab 14 Jahren in die Rolle von Entscheidungsträgern schlüpfen, Lösungen suchen und Kompromisse finden. Ein Planspiel der Jugendförderung des Landkreises und des Gemeinwesenprojekts "Dabeisein" führt sie von Freitag, 29. März, bis Samstag, 30. März, in die fiktive Kommune Teufelsburg.

Wie funktioniert Kommunalpolitik? Was ist alles nötig, damit eine Gemeinde ihren Bürgern ein gutes Lebensumfeld bieten kann? Zwei Tage lang können Jugendliche ab 14 Jahren in die Rolle von Entscheidungsträgern schlüpfen, Lösungen suchen und Kompromisse finden. Ein Planspiel der Jugendförderung des Landkreises und des Gemeinwesenprojekts "Dabeisein" führt sie von Freitag, 29. März, bis Samstag, 30. März, in die fiktive Kommune Teufelsburg.

Dass Jugendliche angeblich "null Bock" haben, darüber soll sich schon Sokrates beklagt haben, sagt Andreas Schaper, Mitarbeiter des Projekts "Dabeisein", das durch das Bundesprogramm "Demokratie leben" gefördert wird. Tatsächlich engagieren sich Jugendliche in hohem Maß für die Gesellschaft und treten für die Interessen ihrer Generation ein, wenn sie Zusammenhänge kennen und verstehen. "Und genau das bringen wir ihnen bei", sagt Schaper. "Dabeisein" unterstützt unter anderem Jugendliche im Lumdatal dabei, eigene Projekte anzustoßen und kommunale Kinder- und Jugendvertretungen zu gründen.

Kompromisse nötig

Darum geht es auch in dem Planspiel "Teufelsburg nach der Wahl", das erstmals vom 29. bis 30. März auf dem Freizeitgelände in Lohra-Kirchvers stattfindet. Mit viel Spaß sollen Jugendliche lernen, wie Kommunalpolitik funktioniert und wie wichtig sie ist. Sie werden zu Bürgermeistern oder Gemeindevertretern der fiktiven Gemeinde Teufelsburg. Diese steht vor einigen Problemen: Der Breitbandausbau geht nicht voran, Betriebe drohen abzuwandern, ein Musikverein fordert ein Vereinsheim und eine Gruppe Jugendlicher setzt sich für ein Jugendzentrum ein. Kompromisse sind nötig. Dass ins Gemeindeparlament Rechtspopulisten eingezogen sind, macht es nicht leichter.

Für Christian Englisch von der Jugendförderung des Landkreises ist das Angebot ein Baustein, um die Belange von Jugendlichen stärker zu berücksichtigen: "Denn die besten Beteiligungsstrukturen bringen nichts, wenn Jugendliche nicht wissen, wie sie diese nutzen können."

Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene können sich bis Sonntag, den 24. März, bei der Jugendförderung per E-Mail anmelden: jugendfoerderung@lkgi.de. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.lkgi-jugendfoerderung.de unter dem Menüpunkt "Politische Bildungsarbeit".

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