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So sollen die sechs Gebäude nach dem neuesten Entwurf aussehen. (Entwurf: pm)

Planer nehmen Anwohnerkritik auf

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Hüttenberg (pad). Die Pläne für die Industriebrache an der Langgönser Straße in Hüttenberg hatten im Frühsommer viele Anwohner aufhorchen lassen: Auf dem ehemaligen Kappa-Areal will ein Investor sechs Gebäude für urbanes Wohnen errichten. Die Höhe der Bauwerke sorgte für Kritik. Diese haben die Planer aufgenommen und nun einen neuen Entwurf vorgestellt.

Dass sich etwas auf der Brache tut, wurde allgemein begrüßt - wucherndes Unkraut und ein langsam zerfallendes Gebäude sind kein schöner Anblick. Zumal mit dem Bauprojekt auch eine Bebauungsplanänderung einhergeht, die den Anwohnern Vorteile bringt: Bislang gilt das Areal als Gewerbefläche, auf der für Bauwerke keine Höhenbegrenzung galt. Nun soll die Fläche als Gebiet für urbanes Wohnen definiert werden. Zudem soll der neue Bebauungsplan eine maximale Bebauungshöhe enthalten, die exakt in Metern über dem Meeresspiegel definiert wird.

Dass auf dem Areal Gebäude mit drei Voll- und einem Staffelgeschoss entstehen sollen, hatte bei den Anwohnern für Bedenken gesorgt. Sie befürchteten eine verbaute Sicht. Zudem gab es Bedenken, ob genügend Parkplätze eingerichtet werden. Denn neben den Wohnungen - zwischen 50 und 57 sind geplant - sollen auch Praxen und Büroräume in das "Carré 2020" einziehen.

Das Planungsbüro Bergmann & Müller hat diese Kritikpunkte aufgegriffen. Die Gebäude eins und sechs, die beide an den Seiten des Areals errichtet werden sollen, werden um eine Etage reduziert. Als Ausgleich werden die Gebäude eins, drei und fünf um 5,5 Meter länger. Zudem werden 17 weitere Stellplätze in der Tiefgarage geschaffen. "Das sind circa 35 Stellplätze mehr als die Stellplatzsatzung der Gemeinde Hüttenberg fordert", sagte Ingenieur Thorsten Müller gegenüber dieser Zeitung. Am 16. September steht der Bebauungsplan erneut auf der Tagesordnung der Gemeinde Hüttenberg.

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