Plätzchenlieferaktion kam gut an

  • VonLars Benedikt Hoppe
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Hüttenberg (lbh). Auf ein recht ereignisloses Jahr blickte der Kultur- und Heimatkreis Rechtenbach in seiner Jahreshauptversammlung in »Gottfrieds Haus« zurück. Vorsitzender Werner Müller schilderte, dass bereits mit dem Ostermarkt im März angefangen alle geplanten Veranstaltungen abgesagt werden mussten.

Als kleinen Trost hatten die Frauen des Vereins im Dezember vergangenen Jahres in der Weihnachtszeit eine Plätzchen-Back-und-Liefer-Aktion angeboten. Nachdem das Vorhaben vom Gesundheitsamt abgesegnet worden war, konnten die Bestellungen aufgenommen werden, es wurde gebacken und ausgeliefert. Neben den Plätzchen gab es auch Griebenschmalz zu bestellen.

Ebenfalls weiterlaufen konnte die Aktion »Erkennen Sie Hüttenberg« zur Sammlung alter Fotos aus der Gemeinde. Hier hat der Verein bereits eine stolze Sammlung angelegt, die wie eine kleine Zeitreise in vergangene Tage anmutet. Sollte es möglich sein, soll dieses Bildarchiv in Zukunft auch an offizieller Stelle bei der Gemeinde gesichert werden und jedem Bürger oder Interessierten zugänglich sein. Für dieses Jahr hat der Verein aufgrund der Pandemielage keine weiteren Veranstaltungen mehr geplant, hofft aber darauf, den Ostermarkt 2022 am 19. und 20. März wieder abhalten zu können.

Ehrung via Post

Als erster Vorsitzender und zweite Vorsitzende wurden Werner Müller und Astrid Schneider für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. Das Amt der Schriftführerin übernimmt ab sofort Regina Mareck, ihre Stellvertreterin wurde Ingrid Grimm. Hans-Dieter Becker bleibt noch eine weitere Amtszeit Kassenwart, ebenso wiedergewählt wurde sein Stellvertreter, Gerd Müller. Neue Kassenprüferin ist Denise Gomalla.

Anschließend wurden auch die Ehrungen für langjährige Mitglieder verkündet, auf eine offizielle Urkundenübergabe wurde aber verzichtet, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Stattdessen bekamen die Geehrten ihre Urkunden per Post zugeschickt. Geehrt wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft: Ute Hohaus, Ilse Ney, Sabine Fremerey-Warnecke, Bernd Müller, Bärbel Wallendorf, Udo Watz und Jörg Mareck.

Nach dem offiziellen Teil der Versammlung hielt Gerhard Adam aus Braunfels einen Vortrag über Epidemien in der Vergangenheit und berichtete dabei nicht nur über die Beulenpest oder auch Typhus-Epidemien nach der Leipziger Völkerschlacht, sondern machte auch auf andere Themen wie Umweltschutz und Klimasünden aufmerksam.

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