Per Mausklick

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Gießen (pm). Von A wie Abfallentsorgung bis Z wie Zulassung: Ein großer Teil von Verwaltungsdienstleistungen wird in Kürze per Mausklick oder auf dem Smartphone möglich sein. Der zeitraubende Gang »aufs Amt« und das Ausfüllen von Papierformularen entfallen. Hintergrund ist das Onlinezugangsgesetz (OZG).

Der Landkreis Gießen unterstützt elf Kommunen, um die Voraussetzungen für digitale Dienstleistungen zu schaffen. Das Land fördert diese Zusammenarbeit mit 100 000 Euro.

Die Umsetzung des Gesetzes sei insbesondere für Verwaltungen kleinerer Kommunen eine große Herausforderung, sagte Landrätin Anita Schneider. Deswegen arbeite man diesbezüglich zusammen. Das dafür gebildete »Team OZG« gehe »die Umsetzung des Mammutprojekts« auf kommunaler und Landkreisebene gleichzeitig an. Neben dem Landkreis nehmen elf Kommunen teil: Allendorf (Lumda), Biebertal, Buseck, Fernwald, Grünberg, Laubach, Lich, Linden, Pohlheim, Rabenau und Reiskirchen.

Ziel des Gesetzes ist es, bundesweit sämtliche onlinefähigen Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 elektronisch über Verwaltungsportale zur Verfügung zu stellen - von der Anmeldung eines Hundes bei der Gemeinde bis zum Führerscheinantrag bei der Führerscheinstelle des Landkreises.

»Die interkommunale Zusammenarbeit trägt dazu bei, dass alle Beteiligten Aufwand und Kosten sparen und Nutzen teilen«, so Schneider. Die Landesförderung führe nun zu einer zusätzlichen Kosteneinsparung für die Beteiligten.

In den kommenden Monaten werden in den beteiligten Kommunen die ersten Online-Anträge ermöglicht. Für die Kreisverwaltung befindet sich derzeit der Online-Führerscheinantrag in der Testphase.

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