Paroli mit Krautkuchen

  • vonStefan Schaal
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Udo Schmidt, der das Gasthaus Laubacher Wald führt, hat in seinem Restaurant schon so einige kulinarische Köstlichkeiten geschaffen. Um einer Gruppe aus dem Nachbardorf Freienseen Paroli zu bieten, die in der TV-Sendung "Hessen à la carte" mit einem Rezept aufgetreten war, hat er beispielsweise vor 25 Jahren voller Ehrgeiz den Laubacher Krautkuchen kreiert, der immer wieder auch auf der Karte seiner Gaststätte zu finden ist.

Wild zähle zu den regionalen Spezialitäten des Gießener Lands, betont er. Und Blutwurst, die in der Pfanne nicht zerfällt. Doch regionale Küche könne auch fein sein, betont er - und weist auf Speisen wie Rehrücken mit Kräuterkruste hin. Derzeit muss Schmidt wie sämtliche Gastronomen im Gießener Land unter den Corona-Beschränkungen leiden. "Wir sind jetzt im vierten Monat des Lockdowns", betont er. "Aber wir liefern."

Wer sich an Weihnachten von der heimischen Gastronomie bekochen lassen will, sollte nicht mehr lange zögern, denn die Bestellfrist für die meisten Angebote endet in diesen Tagen. Bei einigen Angeboten - etwa bei Gänsen - ist das Kontingent begrenzt. Für Heiligabend, den die Mehrheit der Deutschen traditionell zu Hause feiert, dürfte die Auswahl an gastronomischen Angeboten größer sein als sonst.

Vorbereitetes Menü als Alternative

Allen, die ihre Zeit lieber mit ihren Gästen verbringen wollen als in der Küche, und für alle, die in diesem Jahr keine Lust haben, groß zu kochen, könnte ein vorbereitetes Menü, das nur noch erwärmt werden muss, eine gute Alternative sein.

Spezialitäten aus dem Gießener Land gebe es zuhauf in seinem Restaurant, erklärt Schmidt. "Auch das Schnitzelfleisch bei mir stammt aus der Region." lkl/srs

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