Erich Hohn
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Leserfotos

Mit offenen Augen durch die Natur

  • vonred Redaktion
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Zugegeben, das Wetter zeigt sich dieser Tage alles andere als winterlich. Kurz vor Weihnachten ist Schnee weiterhin nicht in Sicht. An manchen Tagen herrscht einfach nur ein tristes Grau-in-Grau, die Sonne lässt sich nur selten blicken. Aber es gibt sie doch noch, die wunderbaren Momente, in denen man tolle Fotos schießen kann, wie unsere Leser wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. Man muss nur mit offenen Augen durch die Natur gehen.

Beginnen wir mit dem tierischen Bild von Erich Hohn aus Heuchelheim. Etwa 600 Schafe grasen hier in der Lahnaue vor Atzbach. Er schreibt: "Außergewöhnlich ist, dass schon im Dezember täglich viele Lämmer geboren werden. Insgesamt entsteht auf der Weide eine so friedliche und schöne Atmosphäre, wie sie vor Weihnachten und in einer von Corona geplagten Zeit, nicht schöner sein kann."

Auch Burkhard Ott war in Atzbach in der Natur unterwegs und hat sein Foto wie folgt beschrieben: "Überm Feld legt sich die Ruhe." Sehr stimmungsvoll.

Immer ein beliebtes Fotomotiv an kalten Tagen sind die von Frost und Raureif überzogenen Rosen. Heute haben es gleich zwei Aufnahmen ins Blatt geschafft. Michael Kuhl aus Holzheim hat uns seine "Frozen Rose" zugeschickt, ebenso Norbert Wagner aus Buseck.

Die Misteln auf den Pappeln zwischen Nieder-Bessingen und Lich hat Gerhard Schäfer aus Ober-Bessingen mit der Kamera in Szene gesetzt. Er fragt: "Natur oder Fluch für die Obstbäume?". Als Wirtsbaum bevorzugen Misteln Linden, Birken, Pappeln oder Apfelbäume.

Irmtraud Gottschald hat im Krofdorfer Wald bizarre Pilze fotografiert, die man so nicht jeden Tag zu sehen bekommt. Sie hat vollkommen recht, wenn sie schreibt, dass diese Pilze wie Gebilde aus einem Märchenwald aussehen.

Bleibt noch der Sperber von Ursula Meissner-Wischek. "In unserer Umgebung sehen wir in den letzten Jahren selten mal einen Sperber. Aber am Sonntag saß einer im Garten auf dem Apfelbaum, ein Männchen. Es hatte am Futterplatz einen Haussperling gefangen." Der Sperber ist übrigens ein Greifvogel und gehört zur Familie der Habichtartigen. In diesem Sinne: guten Appetit! su

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