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Die Ober-Bessingener, ihr Wald und die Frühlingsgefühle

  • Patrick Dehnhardt
    vonPatrick Dehnhardt
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Ist denn schon Ostern? Könnte man meinen, zumindest bei einem Spaziergang durch den Ober-Bessinger Wald. Ist ja nun wirklich nicht mehr lange hin. Hunderte kleine Osterhasen bevölkern den Waldweg zwischen alter Eiche und Hässels. Am vergangenen Donnerstag baute die Eichbaumgruppe die kleine Osterwunderwelt auf.

Bereits der Start des Wegs ist prachtvoll: Ein über und über mit Eiern geschmückter Tannenbaum, rund herum stehen und sitzen bunte Holzhasen, leuchten Hühner und Osterblumen. Ottmar Römer hat wieder ein Jahr lang an neuen Figuren für die Osterwiese gefeilt.

Mit der Osterwiese begann auch vor einigen Jahren alles: Zuerst standen nur dort die Osterhasen. Doch viele Besucher fragten, warum man diese nicht auch analog zum Krippenweg im Wald aufstellt. Gute Idee. Gesagt und getan.

Das ein Dutzend Helfer hatte viel Spaß dabei, die über 200 Hasen und Hühner im Unterholz zu arrangieren. Mit dem Osterweg will man nicht nur den erwachsenen Besuchern, sondern vor allem Kindern eine Freude machen, sondern auch Spenden für soziale Zwecke sammeln. Dazu steht eine Spendenbox am Osterwegstart.

Im Gegensatz zum Krippenweg gibt es jedoch keine bewirtschaftete Hütte: Nach einem Jahr mit vielen Ereignissen im Dorf brauchen die Helfer auch einmal eine Verschnaufpause. Zudem gibt es viele Bänke auf dem Weg, wo Familien und Besucher sich für ein kleines Picknick niederlassen können.

Der Osterweg ist bis 19. April von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang geöffnet. Eine schöne Idee. Prädikat: "Zur Nachahmung empfohlen!"pad/FOTO: PAD

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