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Der Nonnenröther und die Blaue Holzbiene

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NABU-Vorsitzender Heinz Weiss entdeckte in Nonnenroth ein besonderes Insekt: Während seiner wöchentlichen Falterzählung im Garten flog vor ihm ein hummelgroßes, blauschwarzes, glänzendes Tier - die "Blaue Holzbiene".

Heinz Weiss weiß über diese Wildbiene zu berichten, dass sie trotz ihres lauten Brummens und etwas bedrohlichen Aussehens gegenüber Menschen harmlos und nicht aggressiv ist. Mit bis zu drei Zentimetern Körperlänge ist sie eines der größten Insekten Mitteleuropas. Durch ihren kompakten Körperbau sowie die schwarzblau schimmernden Flügel lässt sie sich eindeutig identifizieren.

Die Blaue Holzbiene lebt für sich und ist standorttreu. Ähnlich einem Kolibri fliegt sie von Blüte zu Blüte, saugt den Nektar und sammelt Pollen für sich und den Nachwuchs. Besonders am Blauregen ist sie häufig zu finden, doch auch Wiesensalbei und Flockenblumen gefallen ihr. Seit Sommer 2003 verbreitet sich die Blaue Holzbiene vermehrt in Deutschland. Nistplätze sind abgestorbene, sonnenbeschienene Baumstämme, aber auch Holzbalken und Zaunpfähle. (pad/Foto: Weiss)

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