Coronavirus

Neun weitere Todesfälle

  • vonAnja Schramm
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Gießen(pm). Weitere neun Menschen aus dem Landkreis Gießen sind an oder mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Das geht aus einer gestern veröffentlichten Statistik des Gesundheitsamtes hervor. Ein Blick auf die Entwicklung der Todeszahlen zeigt zudem, wie schlimm das Virus seit gut einem Monat im Kreis wütet: Bis Ende November wurden 19 Corona-Tote registriert, in den fünf Wochen seit dem 1. Dezember bis gestern waren es 102 Tote.

Auch die Entwicklung der kreisweiten Sieben-Tage-Inzidenz verspricht kaum Besserung: Am Montag lag der Wert bei 253,4 (Vortag: 259,3). Das Gesundheitsamt registrierte gestern 51 Neuinfektionen. 93 Menschen befinden sich wegen einer Covid-19-Erkrankung in stationärer Behandlung.

Im Folgenden die aktiven Corona-Fälle in den Kommunen, in Klammern die jeweilige Sieben-Tage-Inzidenz: Allendorf/Lumda 35 (147,5), Biebertal 73 (288,6), Buseck 82 (147,5), Fernwald 119 (318,3), Gießen 828 (216), Grünberg 148 (183,7), Heuchelheim 62 (63,9), Hungen 153 (285,8), Langgöns 73 (111,2), Laubach 64 (198), Lich 124 (137,7), Linden 153 (129,9), Lollar 250 (1493,8), Pohlheim 175 (231,6), Rabenau 44 (178,7), Reiskirchen 105 (253,7), Staufenberg 84 (283,3) und Wettenberg 97 (214,7).

Die extrem hohe Inzidenz in Lollar ist auf den Virus-Ausbruch in einem Pflegeheim zurückzuführen.

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