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Familie Ponomar bekommt vom Hilfswerk Kälbchen. Damit werden die Familienmitglieder zu Selbstversorgern.

Neues Projekt »Starthilfe«

  • vonKlaus Moos
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Hüttenberg (mo). Das christliche Hilfswerk »Brücke der Hoffnung«, das seinen Arbeitsschwerpunkt in der Ukraine hat, informiert regelmäßig durch aktuelle Nachrichten über die Situation im Land. Geholfen wird hauptsächlich Kindern, aber auch bedürftigen Familien.

Wenn Kinder über ihren tragischen Alltag erzählen, tun sich oft Abgründe auf. Für diese Kinder wurden in den »vergessenen Dörfern« in Odarjewka, Pawlowka und Boschedarjewka Zufluchtsorte eingerichtet, an die sie sich in ihrer Notsituation wenden können. Ein neues Gesetz warf nun viele Familien aus der Bahn. Es besagt, dass nur noch Kindergeld erhält, wer eine Arbeitsstelle hat. Doch wie soll man in einem »vergessenen Dorf« eine Arbeitsstelle finden, wenn es keine Arbeit gibt? Bisher galt, wer viele Kinder hat, kommt mit dem Kindergeld gerade so über die Runden. Das ist nun vorbei.

Mit dem Projekt »Starthilfe« macht »Brücke der Hoffnung« bedürftigen Menschen Mut, zu Selbstversorgern zu werden. Durch Geldspenden aus Deutschland konnte das Hilfswerk Enten, Hühner, Ferkel, eine Kuh und einige Kälber kaufen. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die Kartoffelaktion, bei der Saatkartoffeln und später Gemüsepflanzen an arme Familien verschenkt werden. Eine Kettensäge ermöglicht es, Bäume und Sträucher zu beschneiden. Auch so kann der Lebensunterhalt für eine Familie erwirtschaftet werden.

Dinge des täglichen Bedarfs

»Brücke der Hoffnung« hilft schon lange mit Hilfsgütern und vielen Dingen des täglichen Bedarfs. Transporte mit ihrem Lastwagen gewährleisten den Nachschub aus Hüttenberg. Eine weitere wichtige Aktion sind »Hoffnungsboxen« für Kinder und Erwachsene. Päckchen mit liebevoll gepacktem Inhalt können beim Hilfswerk »Brücke der Hoffnung« in 35625 Hüttenberg/Rechtenbach, Am Brückelchen 42, abgegeben werden.

Unter der Telefonnummer 0 64 41/7 33 04 oder per E-Mail an info@bdh.org ist mehr zu Inhalten der Päckchen und Abgabezeiten zu erfahren. Dort gibt es auch Infos zu Spendenkonten.

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