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Durch den strengen Frost im Winter hat sich der Zustand der Ortsdurchfahrt noch einmal verschlechtert.

Neue Hoffnung für Ortsdurchfahrt

  • vonStefan Schaal
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Schlagloch reiht sich an Schlagloch: Seit Jahren ist die Ortsdurchfahrt in Lang-Göns in einem desolaten Zustand. Nun gibt es nach einem Treffen des Bürgermeisters mit Vertretern von »Hessen mobil« Hoffnung auf eine Sanierung.

Für die Ortsdurchfahrt in Lang-Göns, die sich in einem zum Teil maroden Zustand befindet, gibt es nach Jahren der Untätigkeit Hoffnung auf eine Sanierung. Bürgermeister Marius Reusch und Ortsvorsteherin Astrid Müller (Freie Wähler) haben sich vor wenigen Tagen mit Vertretern von »Hessen mobil« getroffen. Nun gibt eine neue Option - allerdings dürfte bis zu den ersten Arbeiten noch etwas Zeit vergehen.

In zwei bis drei Jahren könnte mit den Arbeiten begonnen werden, schätzt Reusch. Man wolle die Sanierung nun auf klassischem Wege über ein Bauantragsverfahren in die Wege leiten und die Maßnahme durch Fördermittel tragen. Die Gemeindevertretung muss darüber aber noch entscheiden. Der Bürgermeister spricht von Kosten in Höhe von drei bis fünf Millionen Euro. »Das wird für die Gemeinde ein Großprojekt.«

Die Vertreter von »Hessen mobil« hätten in dem Gespräch im Bürgerhaus Lang-Göns zunächst ein Sanierungsprogramm ins Spiel gebracht, das sich allerdings als wenig sinnvoll erwiesen hätte, berichtet Reusch: »Um die Gelder in Anspruch zu nehmen, hätten wir an der Straßenführung nichts ändern dürfen«, sagt Reusch. »Zwischen den Bordsteinen hätten alles so bleiben müssen, wie es ist.« Allerdings plane man durchaus eine Umgestaltung und auch eine Verbesserung für Radfahrer und Fußgänger. Ein Ziel sei auch, den Platz vor der Sparkasse neu zu gestalten und zu nutzen. Außerdem wolle man die Wasserleitungen in der Straße sanieren. In der Ortsdurchfahrt hat es in den vergangenen Jahren aufgrund massiver Mängel und Schäden in der Kanalisation mehrere Wasserrohrbrüche gegeben. Die bevorstehende Sanierung gebe der Gemeinde die Möglichkeit, den Ortskern neu zu gestalten, sagt Reusch.

Vor diesem Hintergrund habe man nach den Gesprächen mit »Hessen mobil« eine Option gefunden und bevorzuge nun den Weg über das Bauantragsverfahren, begleitet von Fördermitteln - unter der Bezeichung »Planung Dritter«. Die weiteren Schritte sollen in der Gemeindevertretung besprochen werden. »Ich bin guten Mutes, dass wir die Probleme auf absehbare Zeit beheben.«

Astrid Müller, Ortsvorsteherin in Lang-Göns, betonte, wichtig seien neben der Sanierung auch kurzfristige Maßnahmen für die Anwohner. Die Gemeinde müsse gegen Lärm durch Schwerlastverkehr und hohe Geschwindigkeiten in der Straße vorgehen,

Durch den strengen Frost im Winter hat sich der Zustand der Ortsdurchfahrt in den vergangenen Monaten noch einmal verschlechtert, sind weitere Risse im Asphalt hinzugekommen. Angesichts des desolaten Straßenzustands gibt es nun aber auf lange Sicht eine Perspektive auf Besserung.

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