Neue Feuerwache an der Marktstraße

  • Rüdiger Soßdorf
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Heuchelheim (so). Nach Möglichkeit soll noch in diesem Jahr der Neubau des Feuerwehrstützpunkts für Heuchelheim und Kinzenbach angeschoben werden.

Ein erster Schritt ist gemacht: Als Standort ist das Areal an der verlängerten Marktstraße unterhalb des Friedhofes festgelegt. Dafür hat sich die Gemeindevertretung am Dienstag unter Vorsitz von Claudia Coburger Becker (CDU) einstimmig ausgesprochen. Die Fläche befindet sich im Eigentum der Gemeinde. Insofern werden auch die vorsorglich bereits in 2020 bereitgestellten 860 000 Euro für einen etwaigen Grundstücksankauf nicht benötigt.

Kein Landkauf nötig

Frühere Überlegungen eines Feuerwehr-Neubaus gemeinsam mit der Werksfeuerwehr von Schunk oder auf einem Gewerbegelände an der Rodheimer Straße haben sich zerschlagen - nicht zuletzt, weil auch diese Standorte nicht als ideal angesehen wurden.

Das Fachplanungsbüro K-Plan war mit der Bewertung von drei potenziell infrage kommenden Flächen betraut und hat sich einmütig für dieses Areal an der Marktstraße ausgesprochen. Auch die Feuerwehrleute und die von der Gemeinde eingesetzte Feuerwehrkommission haben diesen Standort einhellig empfohlen. Unterm Strich, so eine Einschätzung von Bürgermeister Lars Burkhard Steinz, ist diese Lösung rund eine Million Euro günstiger als ein Alternativstandort am Akazienweg, der ebenfalls zur Wahl stand.

Wieviel Geld Heuchelheim für die neue Feuerwehr investieren muss, das werden die weiteren Planungen zeigen. Es wird voraussichtlich ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag werden. Die Nachbargemeinde Biebertal baut derzeit - ebenfalls mit K-Plan - eine neue Feuerwache. In Rodheim werden die Wehren von Rodheim, Bieber, Fellingshausen und Vetzberg zusammengeführt. Das Vorhaben ist mit einem neuen Bauhof kombiniert und kommt daher auf bald elf Millionen Euro.

Zur Zukunft des bisherigen Standorts der Feuerwehr am Heuchelheimer »Kreuz« gibt es noch keine konkreten Überlegungen. Das Gebäude gilt als nicht mehr zeitgemäß.

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