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Der Mittelhessen-Express soll neue Wagen bekommen. ARCHIVFOTO: DPA

Kreistag

Ruf nach mehr Plätzen im Mittelhessen-Express

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Der Mittelhessen-Express soll künftig ein größeres Platzangebot bieten, besser getaktet sein und mehr Direktverbindungen haben. Das fordert der Gießener Kreistag.

Der Mittelhessen-Express soll künftig ein größeres Platzangebot bieten, besser getaktet sein und mehr Direktverbindungen haben. Das fordert der Gießener Kreistag. Und bittet Landrätin Anita Schneider, sich in ihrer Funktion als Aufsichtsratsmitglied des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) dafür einzusetzen.

In Kürze Neuausschreibungen

Der Zeitpunkt ist der richtige: Im Januar stehen die Neuausschreibungen der Netze Mittelhessen und Main-Lahn-Sieg mit den Regional-Express-Linien 40, 41, 49, 98 und 99 an. Ein Erweitern der Platzkapazität wird mit Blick auf die Fahrgastzuwächse für unbedingt erforderlich gehalten, sind doch auf manchen Verbindungen bis zu 800 Fahrgäste in einem Zug.

Die AfD hatte sich im Herbst dieses Themas angenommen und dezidiert für den Einsatz von Doppelstockwagen geworben, um die Beförderungs-Kapazitäten zu erhöhen. Der AfD-Fraktionsvorsitzende im Gießener Kreistag, Karl Heinz Reitz, nannte die Doppelstockzüge das Mittel der Wahl. Denn vielfach seien die Bahnsteige an den Stationen zu kurz, als dass Züge einfach verlängert werden könnten.

Für das Thema sensibilisiert

Reitz begrüßte, dass die anderen Fraktion für das Thema sensibilisiert worden seien. SPD, Freie Wähler und Grüne hatten nach einem AfD--Antrag zum Mittelhessen-Express einen weitergehenden Initiativantrag eingebracht, der dann noch von der CDU ergänzt wurde.

Dieser Initiativantrag wurde mit breiter Mehrheit beschlossen; der AfD-Antrag wurde von allen anderen Fraktionen abgelehnt.

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