Mieten seit 2015 um 32,3 Prozent gestiegen

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Gießen (pm). »Für die Mieten im Landkreis Gießen gibt es seit Jahren nur eine Richtung - nämlich immer nach oben«, sagt Doris Hammes. Die Bezirksvorsitzende der IG BAU Mittelhessen beruft sich dabei auf eine Mietpreis-Analyse des Pestel-Instituts.

Im Fokus der Untersuchung steht der Anstieg der Kosten fürs Wohnen, die der Staat übernimmt, wenn Haushalte auf Hartz IV angewiesen sind: Selbst die Kaltmiete für Wohnungen mit einfachem Standard ist demnach im Kreis Gießen von 6,70 Euro pro Quadratmeter (im Januar 2015) auf 8,90 Euro (im April 2021) enorm angestiegen - ein Plus von 32,3 Prozent. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise haben im gleichen Zeitraum deutlich weniger zugelegt - nämlich um 9,8 Prozent, so das Pestel-Institut. »Die neue Bundesregierung muss sich enorm ins Zeug legen und für mehr Wohnungen sorgen«, sagt Hammes. Es fehlten vor allem bezahlbare Wohnungen und Sozialwohnungen.

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