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Gemäß Tarifabschluss erhalten auch die Maler im Gießener Land 2,1 Prozent mehr Lohn.

Mehr Geld für 470 Maler und Lackierer

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Gießen (pm). Die rund 470 Maler und Lackierer im Landkreis Gießen streichen mehr Geld ein. Fachkräfte kommen nun auf einen Stundenlohn von 17,51 Euro. Über das Lohn-Plus von 2,1 Prozent informiert die IG BAU Mittelhessen in einer Presseerklärung.

Mindestlohn steigt auf 13,80 Euro

Zugleich rät sie den Beschäftigten in der Region, die letzten Lohnabrechnungen zu prüfen. Bereits ab der Mai-Abrechnung müsse das Plus auf dem Konto sein, schreibt Bezirksvorsitzende Doris Hammes. Es gebe aber immer wieder Chefs, die um eine Lohnerhöhung gern einen Bogen machten. Wer bislang leer ausgegangen sei, solle sich deshalb an die Gewerkschaft wenden und die Lohnerhöhung rückwirkend einfordern, empfiehlt die IG BAU.

»Die Bauwirtschaft brummt - auch in Zeiten der Pandemie. Davon profitieren die Malerbetriebe. Jetzt bekommen die Beschäftigten endlich einen fairen Anteil an der guten Umsatzentwicklung«, so weiter Hammes.

Fachleute mit Gesellenbrief sollten sich nicht unter Wert verkaufen und auf der Bezahlung nach Tarif bestehen. Anspruch auf den Tariflohn haben Gewerkschaftsmitglieder, deren Betrieb in der Malerinnung ist.

Zudem sind die Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk gestiegen. Gelernte Kräfte müssen aktuell mindestens 13,80 Euro pro Stunde bekommen - ein Plus von 2,2 Prozent. Beschäftigte ohne Ausbildung haben Anspruch auf einen Stundenlohn von 11,40 Euro (plus 2,7 Prozent).

»Diese Löhne sind aber nur eine absolute Untergrenze. Gerade mit Blick auf die aktuelle Hochkonjunktur im Baunebengewerbe sollten Fachleute auf dem deutlich höheren Tariflohn bestehen«, betont die IG BAU abschließend.

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