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Die Schüler der CBES auf der Bühne des UNESCO-Demokratie-Camps in Kassel.

"Wir sind Demokratie"

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Lollar/Staufenberg (pm) Drei Schulen, ein Musikensemble, drei Poetry-Slamer sowie ein Animationsfilm aus einer UNESCO-Filmwerkstatt und eine Ausstellung mit Skulpturen und Bildern einiger hessischer UNESCO-Schulen - das bot das Demokratie-Camp dieser Tage im nordhessischen Kassel. Mit dabei die Clemens-Brentano-Europaschule.

Die multikulturelle Kasseler Band "Rhababa" hatte sich mit einem Chor aus UNESCO-Verantwortlichen zusammengefunden und sang ihr aktuelles Lied "Demokratie", das die politische Lage in der Bundesrepublik Deutschland widerspiegelt.

Die Clemens-Brentano-Europaschule glänzte mit einer sehr innovativen Performance. Collageartig hatte man Szenen aus dem Woyzeck mit aktuellen politischen Ereignissen verknüpft und den Zuschauern so einen bittersüßen Geschmack von Unterhaltung und Betroffenheit serviert. Chancengleichheit, Gentechnik, Charity, sogar der Dieselskandal und der von Menschen gemachte Klimawandel kamen dabei zur Sprache.

Laura Adornato und Niklas Walther rockten dann die Kirche mit den vielen Ehrengästen und Teilnehmern des UNESCO-Symposiums und rundeten so mit ihrem musikalischen Statement für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit die Vorstellung der CBES ab. Das Bühnenstück "Die weiße Rose" des Gymnasiums Bad Wildungen zeigte eindrucksvoll, dass sich Geschichte doch wiederholt, wenn man sich nicht engagiert. Für beide Theatergruppen gab es stehende Ovationen vom Publikum.

Im Kirchhof hörte man noch bis spät in die Nacht Musik von "Rhababa", die Lieder aus tausendundeiner Nacht mit Gesang und Texten des Abendlandes verbanden. In der Jugendkirche konnte man zu Liedern aus den internationalen Charts tanzen. (Foto: pm)

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