Tätowierungen und Religion

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Lollar (pm). Tätowierungen gibt es, seit es Menschen gibt. Bereits in der Antike war diese besondere Form des Körperschmucks allgegenwärtig. Was die wenigsten wissen: die Kunst, sich für die Ewigkeit zu zeichnen, ist auch eine uralte christliche Tradition.

Besonders an Pilgerstätten im Heiligen Land oder in Santiago de Compostela gibt es bis heute reiche Tätowiertraditionen: ein bleibendes Zeichen in der Haut, quasi als ein Andenken an das Erlebnis des Pilgerns.

Häufig sind es ein paar rasche Stiche, die innerhalb von wenigen Minuten nach zuvor gestempelten Vorlagen verewigt werden.

Interessante Einblicke in die Beziehung von Religion und Tätowierung gibt ein Bildvortrag der katholischen Erwachsenenbildung (KEB) am Dienstag, 26. Oktober, um 19 Uhr im Treffpunkt Café Allerlei der katholischen Kirche St. Johannes der Täufer in Röderheide.

Christliche Mystik

Christopher Campbell (KEB) informiert mit beeindruckendem Bildmaterial und Detailwissen über die christliche Mystik des Tätowierens von ihren Anfängen bis in die Gegenwart. Was motiviert zur Tätowierung? Warum geben sich Menschen und insbesondere Gläubige ein Zeichen? Die Moderation übernimmt Teresa Foschini. Fragen aus dem Publikum sind ausdrücklich erwünscht.

Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings ist eine Anmeldung vorab per E-Mail an keb.limburg@bistumlimburg.de oder telefonisch unter 0 64 33/881-42 bis Donnerstag, 21. Oktober, nötig.

Eine Teilnahme an einer Veranstaltung ist nur möglich mit offiziellem 3G-Nachweis. Dieser ist am Veranstaltungstag am Eingang vorzulegen.

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