Stadt beteiligt sich an Arbeiten im Lollarer Bahnhof

  • vonVolker Heller
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Lollar(vh). Im Stadtparlament gab es keinen Zweifel, dass der Bahnhof das Kernstück der hiesigen Infrastruktur sei. Deshalb hatten zuvor bereits der Bauausschuss und der Finanzausschuss jeweils einstimmig für die finanzielle Beteiligung der Stadt am zweiten Bauabschnitt der Deutschen Bahn nächstes Frühjahr gestimmt.

Die Bahnsteige der Gleise 1 und 2 sollen um 21 Zentimeter auf sodann 55 Zentimeter erhöht werden und würden somit barrierefrei sein. Der Eigenanteil der Stadt beträgt laut neuer Kalkulation 596 000 Euro. Bisher standen 267 000 Euro bereit. 320 000 Euro werden innerhalb des Etats umgebucht. Dieser Betrag wird im Haushaltsjahr 2021 wiederum eingestellt und zwar für drei Investitionen: Retopping (Sanierung) der Tartanbahn im Stadion, Sanierung des Lumdastegs (AWO-Haus) und Sanierung Lahnbrücke Ruttershausen. Bei der Ausschreibung für den Erdgas-Liefervertrag der Jahre 2021 bis 2024 kommen die Stadtwerke Gießen zum Zug. Das Parlament stimmte geschlossen dafür. Für die Erdgaslieferungen sind jährlich 312 380 Euro in den Haushalten einzustellen.

Für das Ortsgericht Lollar schlägt das Parlament dem Amtsgericht Gießen einstimmig drei Ortsgerichtsschöffen vor: Harald Pusch (neu, er wäre zusätzlich der zweite Vertreter des Ortsgerichtsvorstehers) sowie Willi-Ludwig Hofmann und Ottmar Laux.

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