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Mit der Ausstellung »wollen wir ein öffentliches Zeichen in unserer Gemeinde setzen«, sagt Sarah Arendt (r.), Koordinatorein für Gemeinwesenarbeit, die die Postkarten mit der sozialpädagogischen Fachkraft Alexandra Haas (l.) und Schulleiter Andrej Keller (M.) präsentiert.

Schüler zeigen Rassismus die rote Karte

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Lollar (pm). Die Clemens-Brentano-Europaschule und die Gemeinwesenarbeit des Landkreises in Lollar haben zu einer Aktion gegen Rassismus aufgerufen - und der Zuspruch fiel immens aus.

Unter dem Motto »Zeig Rassismus die rote Karte!« wurden die Clemens-Brentano-Schüler ermutigt, Postkarten nach eigener Vorstellung kreativ zu gestalten und somit trotz der anhaltenden Coronapandemie für alle sichtbar gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Am Ende kamen mehr als 300 bemalte, gestempelte, beschriebene und gezeichnete Postkarten zusammen, die nun die Innenwände des Gebäudes A der Schule zieren.

»Einerseits möchten wir damit ein öffentliches Zeichen in unserer Gemeinde setzen«, erklärte Sarah Arendt, Koordinatorin für Gemeinwesenarbeit in Lollar die Ausstellung der Werke in der Schule. »Und zum anderen wollen wir den Schülern Respekt für ihre Teilnahme an der Aktion zollen, indem wir ihre Werke so vielen Menschen wie möglich zugänglich machen.«,

Anlass für die Aktion waren die »Internationalen Wochen gegen Rassismus«, die weltweit rund um den 21. März stattfinden. Die Clemens-Brentano-Europaschule trägt das Siegel »Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage«, die Schulgemeinde ist auch vor diesem Hintergrund stets bemüht, eine klare Haltung gegen Ausgrenzung rassistische Diskriminierungen zu zeigen. In Lollar leben Menschen aus rund 100 verschiedenen Nationen.

Wanderausstellung geplant

Die Postkarten können derzeit aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen zwar nicht von vielen Schülern bestaunt werden, doch sollen die Postkarten zukünftig auch als Wanderausstellung in anderen Räumlichkeiten Lollars wie im Jugend- und Beratungszentrum zu sehen sein.

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