+
Momentan ruht die Baustelle in der Ortsdurchfahrt von Odenhausen, kommende Woche soll es weitergehen. FOTO: SO

Hessen Mobil

Ortsdurchfahrt Lollar-Odenhausen: Sanierung geht zügig voran

  • schließen

Eigentlich sollte die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Lollar-Odenhausen im Juli fertig werden. Doch die Projektpartner sind optimistisch, dass es schneller klappen könnte.

Ursprünglich war geplant, die grundhafte Sanierung der Ortsdurchfahrt von Odenhausen (L 3093) bis Anfang Juli zu beenden, doch womöglich wird es schneller klappen. "Die Arbeiten liegen sehr gut im Zeitplan", teilt Sonja Lecher, Pressesprecherin von Hessen Mobil, mit. Ziel sei, möglichst vor dem Sommer fertig zu werden und "nach dem jetzigen Baufortschritt sieht es gut aus". Eine anfangs geplante längere Winterpause für die Arbeiten wird es doch nicht geben. "Es ist geplant, nach der aktuellen kleinen Feiertags-pause in der kommenden Woche die Bauarbeiten zügig fortzusetzen." Für den Durchgangsverkehr ist die Strecke weiterhin vollgesperrt. Anlieger dürfen die Landesstraße bis zum aktuellen Baustellenbereich befahren. Weite Teile der Ortsdurchfahrt sind schon erneuert: "Sowohl die Bereiche der Ortsdurchfahrt aus Richtung Süden/Staufenberg kommend bis zur Ortsmitte als auch der Bereich des Ortseingangs aus Fronhausen/Salzböden kommend sind bereits fertiggestellt", sagt Lecher.

Letzter großer Abschnitt folgt

Derzeit werde "am letzten großen Teilabschnitt - dem Bereich der Ortsdurchfahrt zwischen dem Abzweig Höllenbachstraße/Mühlstraße und der Ortsmitte (Abzweig Altenbergstraße) - gearbeitet". Dort stehe nun die Verlegung neuer Leitungen (Kanal, Wasser, Hausanschlüsse) an, dafür ist der Zweckverband Lollar-Staufenberg (ZLS) verantwortlich. Im Anschluss wird Hessen Mobil auch in diesem Abschnitt die Fahrbahn grundlegend sanieren.

Auch hinsichtlich der Kosten wird die Sanierung voraussichtlich nach Plan verlaufen: Insgesamt sind für das Projekt laut Hessen Mobil rund 2,65 Millionen Euro veranschlagt. Das Land Hessen trägt 841 000 Euro für die Fahrbahnsanierung. "Dieser Kostenrahmen für den Straßenbau wird nach aktuellem Sachstand eingehalten", teilt Lecher mit. Die übrigen Kosten tragen die anderen Projektbeteiligten: Die Stadt saniert Bordsteine und Gehwege, außerdem werden Energieversorgungsleitungen verlegt. Auch ZLS-Geschäftsführer Jochen Becker ist optimistisch, dass die Leitungsarbeiten etwas schneller als geplant fertig werden könnten, auch bei den Kosten sei man im Soll.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare