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Die Kirche auf dem Ruttershäuser Kirchberg bietet die ideale Kulisse für das Konzert des örtlichen Gesangvereins. Foto: vh

Modern und abwechslungsreich

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Lollar(vh). Der Gesangverein Ruttershausen hat erstmals außerhalb seines "Wohnzimmers" ein größeres Konzertereignis organisiert. Die Kirche auf dem Ruttershäuser Kirchberg bot eine ideale Kulisse dafür. Unter der musikalischen Leitung von Chorleiter Anselm Richter (Salzböden) sangen der gastgebende Chor und der Marburger Chor. Zumal waren Solisten und Begleitmusiker im Einsatz: Hartmut Reyl, der bewährte Musiklehrer der Clemens-Brentano-Europaschule, am Klavier, Astrid Schwarz und Stefanie Hölzle (beide Violine), Peter Buschka (Cajon), Christina Kassl (Sopran) und Laura Adornato (Gesang).

Die besonders aufwendige Zusammenstellung von Mitwirkenden spiegelte sich direkt wider in einem sehr abwechslungsreich gestalteten Programmablauf. Es war ein modernes und zeitgemäß gestaltetes Konzert. Pures Absingen klassischer Literatur will heutzutage kaum noch jemand hören.

Von Klassik über Pop bis Jazz

Beide Chör sangen "The Scat Calypso" von Lorenz Maierhofer, Reyl begleitete. A cappella interpretierten die vereinigten Ruttershäuser und Marburger Schuberts "Forelle". "Die alleinstehende Tanne" von Jean Sibelius brachte Solist Reyl zu Gehör. Das "Hochzeitslied" von Carl Loewe (Text: Goethe) schmetterte Richter höchst selbst. Den Bariton unterstützte Tastenkünstler Reyl.

Die Alpenländische Pop-Ballade "Übern See" (Maierhofen) sang Ruttershausen (Klavier: Reyl). Mit "You are the Reason" von Calum Scott war Laura Adornato an der Reihe. Zu "Breaking the Law" von Emeli Sande begleitete Adornato sich auf der Gitarre. Die Jazz-Improvisation "Autumn Leaves" war wiederum ein Fall für Solist Reyl. Das Spiritual "Sing of the Lord’s Goodness" boten beide Chöre mit Pianist Reyl. "Rhythm of Life" ist ein Jazz-Kanon von Sammy Davis, wiederum waren die Chöre und Reyl im Einsatz.

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