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Der Ortsrand von Ruttershausen gen Wißmar, von der Straße Auf dem Berg betrachtet: Eine etwaige Erschließung als Neubaugebiet würde entlang der Wißmarer Straße beginnen, oberhalb des Firmengeländes von Weimer (M.) und gegenüber des Rosenwegs (l.).

Machbarkeitsstudie wird vorgestellt

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Lollar (vh). Knapp 50 Zuhörer wollten zur Sitzung des Ortsbeirats im Gemeinschaftshaus Ruttershausen gern nähere Informationen. Momentan gibt es zwei Schwerpunktthemen im Dorf: das in Planung befindliche Neubaugebiet am Ortsrand in Richtung Wißmar und die weitere Nutzung des Hofs der alten Schule. Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek, der Auskünfte gab, hatte eine halbe Stunde Verspätung wegen einer vorherigen Sitzung des Magistrats.

Von der Wißmarer Straße bis zur Straße Auf dem Berg könnte sich Ruttershausen um ein stattliches Flächenmaß vergrößern. Das Vorhaben hätte Auswirkungen auf den öffentlichen Personennahverkehr in diesem Bereich, auf die Situation im Kindergarten, in den umliegenden Schulen und bei der Nahversorgung. Zurzeit hat der Magistrat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese soll am 18. Juli im Gemeinschaftshaus anlässlich einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt werden.

Sechs Bauabschnitte geplant

Wieczorek erläuterte, im Stadtgebiet von Lollar sei das betreffende Gebiet die einzige Neubaufläche. Wöchentlich erhalte er mindestens eine Handvoll Anfragen für Bauplätze. Darunter seien viele Bauwillige, die speziell in Ruttershausen ihr künftiges Heim haben wollten. Die Studie solle herausfinden, inwieweit sich aus dem bestehenden Flächennutzungsplan Bebauungspläne aufstellen ließen. Angedacht seien sechs Bauabschnitte ab der Wißmarer Straße.

Wieczorek sagte weiter, dass zunächst die Grundstückseigentümer die Spielregeln vorgäben. Die Stadt selber besitze nur wenige Flächen. Über die einzelnen Bebauungspläne entscheide sodann das Stadtparlament. Die Studie soll nun Aufschluss geben, welche Infrastruktur etwa für Wasser und Kanal im unteren Bereich nötig wäre, damit diese für weitere Bauabschnitte hangaufwärts groß genug dimensioniert seien. Sonst reiße man vielleicht eine Straße wieder auf, um größere Kanalrohre zu verlegen. Weiterer Bericht über den alten Schulhof folgt.

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