Busausflug

Lollarer Senioren besichtigen Bad Ems

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Lollar (pm). Der Seniorenbeirat hatte eingeladen zur Tagesfahrt nach Bad Ems. Die Teilnehmer verbrachten einen schönen Tag in der Stadt an der Lahn.

Die Lahn ist neben der Mosel und der Ahr der schönste Nebenfluss des Rheins, nicht zuletzt durch den Zusammenklang von unberührter Natur und kunstgeschichtlich bedeutungsvolle Bauwerke. An der Stelle, wo heute die elegante Badestadt Bad Ems sich mit ihrer vornehmen, meist von klassizistischen Häusern des 18. und 19. Jahrhunderts bestandenen Hauptstraße (Römerstraße) und dem prunkreichen Kurhaus längs der Lahn erstreckt, kreuzte in römischer Zeit der Limes den Fluss, berichtet Inge Leinweber, die Vorsitzende des Seniorenbeirates.

Mit dem Schiff auf der Lahn

Mit einem Schiff starteten die Senioren zu einer Fahrt vorbei an der beeindruckenden Kulisse sowie den schönen Bauwerken. Nach diesen Eindrücken spazierten sie durch den Kurpark mit all seinen alten schönen Bäumen. Stadtführer stellten den Teilnehmern Bad Ems, das im Jahre 880 erstmals urkundlich erwähnt wurde, und seine Geschichte vor. Im 17. und 18. Jahrhundert galt Bad Ems als einer der berühmtesten Badeorte Deutschlands. In dieser Zeit entstanden wichtige Bauwerke, vor allem 1709 bis 1725 das fürstliche Oranien-Nassausche Badehaus, das mit der wohl ältesten Brunnenhalle Deutschlands im Ostteil des Kurhauses erhalten ist.

Beeindruckt waren die Lollarer vom Kursaalgebäude mit dem Marmorsaal und Kurtheater. Das Schmuckstück begeisterte auch von außen durch seine malerische Flusslage und die russisch-orthodoxe Kapelle mit vergoldeter Zentralkuppel.

Nach der kurzweiligen und informativen Stadtführung mit dem Schwerpunkt Geschichte war noch Zeit zum Kaffeeplausch, berichtete Inge Leinweber.

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