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Die Lollarer Bäume und der Rückschnitt

  • vonred Redaktion
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Während es in Pohlheim Stimmen gibt, sich für die Landesgartenschau 2030/2031 zu bewerben, scheint man in Lollar eher Interesse daran zu haben, eine Designmesse wie die "Ambiente" an Land ziehen zu wollen. Oder soll das Kunst sein? "Mit fachgerechtem Baumschnitt haben diese Marterpfähle jedenfalls nichts zu tun", schreibt uns diese Tage ein Leser, der sich über den Schnitt der Bäume in der Lumdastraße ärgert.

Nachgefragt im Lollarer Rathaus: Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek erklärt, dass es sich bei den Bäumen um Robinien handele. Diese hätten das Problem, dass sie lange Triebe entwickeln, die nach einiger Zeit abbrechen. Ein Problem für die Verkehrssicherheit, weshalb regelmäßig ein starker Rückschnitt erfolgen muss. Zudem gebe es immer wieder Kritik von Anwohnern, dass die Bäume viel zu dicht an den Häusern stünden.

"Der vorgenommene Rückschnitt ist daher sinnvoll und notwendig. Auf keinen Fall wurde ›über das Ziel‹ hinausgesägt", sagt der Bürgermeister. Eine Fällung der Bäume sei auch nicht geplant. "Die Robinien werden sich wieder erholen."

Jedoch sei man insgesamt mit den für den Standort schlecht geeigneten Bäumen unzufrieden. Daher würde auch, wenn ein Baum eingeht, ein Kugelahorn gesetzt. Dieser sei weniger ausladend und damit besser geeignet.pad/FOTO: BF

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