Lollar: Maurer Dominik Wiltschka Sieger

Lollar/Gießen/Lohfelden (pm). Sechs Lehrlinge, Ausbildungsmeister und Berufsschullehrer warteten im Schloss Ettersburg bei Weimar gespannt auf die Bekanntgabe der Platzierungen. Die Bauunternehmung Krieger + Schramm (Lohfelden) stiftete zum dritten Mal den Förderpreis "Bester Lehrling Bau - Hessen + Thüringen". Erfreulich: Es gab aus heimischer Sicht vordere Platzierungen. Mit dem ersten Platz wurde Maurer Dominik Wiltschka aus Lollar ausgezeichnet. Zweiter: Zimmerer Tobias Blümel aus Florstadt. Ehrengast der Preisverleihung war der Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr Christian Carius.

Lollar/Gießen/Lohfelden (pm). Sechs Lehrlinge, Ausbildungsmeister und Berufsschullehrer warteten im Schloss Ettersburg bei Weimar gespannt auf die Bekanntgabe der Platzierungen. Die Bauunternehmung Krieger + Schramm (Lohfelden) stiftete zum dritten Mal den Förderpreis "Bester Lehrling Bau - Hessen + Thüringen". Erfreulich: Es gab aus heimischer Sicht vordere Platzierungen. Mit dem ersten Platz wurde Maurer Dominik Wiltschka aus Lollar ausgezeichnet. Zweiter: Zimmerer Tobias Blümel aus Florstadt. Ehrengast der Preisverleihung war der Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr Christian Carius.

Er überreichte in Vertretung der beiden Schirmherren, Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Ministerpräsident Volker Bouffier, die Preise. Mit dem ersten Platz wurde, wie eingangs erwähnt, Maurer Dominik Wiltschka aus Lollar ausgezeichnet, der im ersten Ausbildungsjahr die Theodor-Litt-Schule Gießen besuchte, das zweite und dritte Ausbildungsjahr dann an der Werner von Siemens Schule Wetzlar absolvierte. Wiltschka überzeugte die Jury mit sehr guten Noten und der Mitwirkung an dem Bau eines Einfamilienhauses während eines Schülerprojektes.

"Das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro "wird für die Meisterschule verwendet", so der Maurer. Ausbildungsleiter und Vertreter des Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) Lahn-Dill, der Handwerkskammer Wiesbaden Andreas Demand möchte das Geld in ein Ausbildungsprojekt für lernschwache Jugendliche investieren. Der dritte Preis ging in das thüringische Meiningen in die Hände von Kevin Schröder und an das Berufsbildungszentrum Meiningen. Der Zimmerer erstellte ein achteckiges Teehaus in traditioneller Bauweise

Theodor-Litt-Schule Gießen hat gute Voraussetzungen geschaffen

Zum zweiten Platz: Als Auszubildender der Theodor-Litt-Schule Gießen legte Tobias Blümel im Sommer 2010 seine Lehrabschlussprüfung mit Bravour ab Ausbildungsbetrieb LKI, Nidda-Herb). Er möchte das Preisgeld in Höhe von 500 Euro in eine neue Arbeitsausstattung investieren. Blümel und Berufsschullehrer Rüdiger Schmid-Pfähler von der Theodor-Litt Schule Gießen engagierten sich im Sommer des Jahres 2009 in Sibirien während eines Jugendaustauschprojektes für die Erstellung eines Jugendzentrums in Form eines Strohballenhauses. Das nächste Projekt in Sibirien ist bereits in Planung, "wobei wir das Preisgeld der TLS (ebenso 500 Euro) einfließen lassen", so Schmid-Pfähler.

Zum Preis: Junge und motivierte Lehrlinge des Bauhauptgewerbes sollen für ihre guten Leistungen belohnt werden. Drei Schüler und die dazugehörenden Bildungseinrichtungen aus Hessen und Thüringen erhalten gestaffelt nach den Plätzen eins bis drei ein Preisgeld von insgesamt 5250 Euro. Der erste Preis ist mit 1000 bzw. 2000 Euro dotiert. Der zweite mit 500 und 1000 Euro und der dritte Platz mit 250 und 500 Euro. Dazu erhalten alle Preisträger eine Urkunde.

Teilnahmekriterien und Voraussetzungen: Jede berufsbildende Schule aus Hessen und Thüringen, die Lehrlinge im Bauhauptgewerbe ausbilden, können ihre Schüler vorschlagen. Dazu zählen nur Lehrlinge der aktuellen Abschlussklassen (Abschluss 2010 bei dreijähriger Ausbildung, Abschluss 2009/Quartal IV bei verkürzter Ausbildung).

Der Ausbildungsbetrieb muss bei einer Handwerkskammer bzw. IHK in Hessen oder Thüringen gemeldet sein. Zu den Auswahlkriterien: Bei der Auswahl der besten Lehrlinge werden der Notendurchschnitt des Abschlusszeugnisses der Schulen und die Gesamtpunktzahl der Gesellenprüfung bewertet. Das dritte Kriterium ist die Beschreibung und Darstellung einer außerschulischen praktischen Arbeit.

Zur Jury gehören: Matthias Krieger (geschäftsführender Gesellschafter Krieger + Schramm), Mandy Welsch (Bildungswerk Bau Hessen und Thüringen), Peter Blaschke (Architekt, Landesvorsitzender Bund Deutscher Baumeister), Günter Imming (Handwerkskammer Kassel), Manfred Rümpler (IHK Kassel). (Foto: pm)

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