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Lollar und der Kreis diskutieren über Geld

  • vonVolker Heller
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Lollar(vh). Im Januar 2016 wurden in der Justus-Kilian-Straße auf einem städtischen Grundstück in direkter Nachbarschaft der Johanniter-Rettungswache drei Holzpavillons aufgestellt. Das Platzangebot reichte für insgesamt 96 Asylbewerber. Deren Aufenthalt dort war kürzer als erwartet. So schnell wie sie gekommen waren, verschwanden sie auch wieder. Die Gebäude standen leer und wurden abgebaut.

Im städtischen Bauausschuss wurde jetzt nachgefragt, was mit der Fläche geschehen soll. Laut Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek soll sie in den Ursprungszustand zurückversetzt werden. Seit gut einem Jahr könnten sich die Stadt Lollar und der Landkreis Gießen aber nicht auf die Kostenübernahme einigen. Die frühere Wiese hatten 2015 Mitarbeiter des Bauhofs ausgekoffert und die Anschlüsse für Wasser, Strom und Wärme installiert. Anfallende Kosten hatte der Landkreis als Betreiber der Unterkunft übernommen. Die Stadt steuerte das Grundstück und die Arbeitskraft bei. Beseitigt werden müssten noch der Schotter und die Energieanschlüsse. Anschließend könnte die Fläche von etwa 2500 Quadratmetern wieder eingesät werden. FOTO: VH

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