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Verwaist: Das Lollarer Hallenbad ist wegen des reparaturbedürftigen Daches seit Dezember geschlossen.

Land will 300 000 Euro zuschießen

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Lollar/Staufenberg (pm/jwr). Wie geht es weiter mit dem dringend sanierungsbedürftigen Dach des Lollarer Hallenbads, das - unabhängig von Corona - seit Dezember bis auf Weiteres geschlossen ist? Nun gibt es Neuigkeiten, die in den Trägerkommunen Lollar und Staufenberg für Hoffnung sorgen dürften.

Inbetriebnahme Ende 2021 geplant

Vor rund zwei Wochen habe der Hallenbad-Zweckverband vom Hessischen Innenministerium »die freudige Mitteilung« erhalten, dass beabsichtigt sei, die Dacherneuerung für das laufende Jahr in das Landesförderprogramm SWIM aufzunehmen, teilt der Staufenberger Bürgermeister Peter Gefeller mit. Anhand der eingereichten Unterlagen und der mitgeteilten Kostenschätzung habe das Ministerium eine Förderung von 300 000 Euro in Aussicht gestellt.

Der Zweckverband wurde laut Gefeller aufgefordert, nun konkrete Planunterlagen vorzulegen. In Vertretung des derzeit erkrankten Lollarer Bürgermeisters Dr. Bernd Wieczorek, der turnusgemäß aktuell dem Zweckverband vorsteht, habe er den Zweckverbands-Geschäftsführer mit der Ausarbeitung der Ausschreibung sowie der Erstellung eines konkreten Finanzierungsplans beauftragt, so Gefeller. Die Unterlagen werde man dem Ministerium nun zuschicken.

Gefeller weiter: »Unser Ziel ist es, bis Ende dieses Jahres das Hallenbad wieder in Betrieb nehmen zu können. Dafür werden wir sicher noch einige Anstrengungen unternehmen müssen, die sich aber zur Sicherung des Schul- und Vereinsschwimmsports lohnen werden.«

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