Künftig mehr bezahlbare Wohnfläche

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Am Rande der Lollarer Kernstadt soll mehr bezahlbare Wohnfläche entstehen: Der städtebauliche Vertrag für das Baugebiet "Hinter der Holzmühle" wurde am gestrigen Freitag notariell beurkundet. Vor allem für junge Familien könnte der Bau dort interessant werden.

Am Rande der Lollarer Kernstadt soll mehr bezahlbare Wohnfläche entstehen: Der städtebauliche Vertrag für das Baugebiet "Hinter der Holzmühle" wurde am gestrigen Freitag notariell beurkundet. Vor allem für junge Familien könnte der Bau dort interessant werden.

Zur Unterzeichnung waren unter anderem Heiner Geißler, Geschäftsführer des Projektentwicklers INIKOM, Bürgermeister Bernd Wieczorek, Erster Stadtrat Bernd Maroldt sowie Peter Gefeller und Thomas Brunner in ihren Funktionen als stellvertretende Verbandsvorsteher des Zweckverbands Lollar-Staufenberg gekommen.

Die Fläche des Baugebiets ist etwa 8660 Quadratmeter groß, darauf sollen 18 Bauplätze entstehen und zusätzlich 23 Wohneinheiten und eine Tagespflegeeinrichtung der AWO für betreutes Wohnen. "Wir hätten uns eine größere Fläche gewünscht" sagten Geißler und Wieczorek, aber das sei aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht möglich gewesen. Die Tiefbauarbeiten sollen bis Frühjahr 2019 abgeschlossen sein, um im Anschluss die Bauflächen zu vermarkten, sagte Geißler.

In den vergangenen Jahren wurde der Bau oft zum Streitthema, ständige Gegenpole dabei: Naturschutz kontra sozialer Wohnungsbau. Die zu der ursprünglichen Planfläche gehörende Feuchtwiese beherberge etliche Vogelarten und trage zu einem schönen Naturbild bei, hieß es. Andererseits sei Wohnfläche in Lollar aufgrund der guten Anbindung nach Gießen und Marburg sehr gefragt. Zuletzt äußerten sich die Grünen kritisch: Ihrer Ansicht nach seien die Kapazitäten für Neubauprojekte bereits überschritten.

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