Knappes Votum im Ortsbeirat

  • Jonas Wissner
    vonJonas Wissner
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Lollar (jwr). Die Lollarer Kernstadt hat eine neue Ortsvorsteherin: In der gut einstündigen konstituierenden Sitzung des Ortsbeirats im Bürgerhaus erhielt Eva Achtzehnter (Grüne) in geheimer Wahl fünf Stimmen und setze sich damit gegen Michelle Kraft (CDU) durch, die vier Stimmen auf sich vereinte. Achtzehnter folgt im Amt auf Edith Klinkel (SPD), die die Sitzung eröffnet hatte.

Bei der Wahl zum stellvertretenden Ortsvorsteher erhielt anschließend Benjamin Ochs (CDU) die Mehrheit bei lediglich einer Enthaltung, in diesem Fall gab es keinen Gegenkandidaten.

Schriftführerin ist nun Sylvia Venohr (SPD), als ihre Stellvertreterin fungiert Kraft. Neben Achtzehnter, Kraft, Klinkel, Ochs und Venohr gehören dem neunköpfigen Ortsbeirat in dieser Wahlperiode Jens Ruppel und Robin Lynker (beide Grüne) sowie Sibylle von Schnakenburg (FDP) und Gerald Weber (CDU) an. CDU und Grüne verfügen somit über jeweils drei Sitze, die SPD ist mit zwei Sitzen vertreten, die FDP mit einem.

Bei der Ortsbeiratswahl Mitte März hatte Achtzehnter als Einzige ein vierstelliges Ergebnis erzielt, auf sie waren 1003 Einzelstimmen entfallen. Auch im Vergleich zu den anderen Stadtteilen war die Wahlbeteiligung in der Kernstadt einmal mehr sehr gering. Nur 38,4 Prozent der Wahlberechtigten hatten sich an der Ortsbeiratswahl beteiligt. Eine weitere, immer noch seltene Besonderheit im Lollarer Ortsbeirat: Frauen sind dort nun in der Mehrzahl.

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