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»Frühlingserwachen« auf dem Kirchberg

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Von: Gabriele Krämer

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Markttreiben zwischen Fachwerkensemble und historischem Gemäuer auf dem Kirchberg. © Gabi Kraemer

Lollar (ik). Parkplätze rund um den Kirchberg bei Lollar waren am Samstagnachmittag eine Rarität. Wer die Zeichen der Zeit richtig gedeutet hatte, reiste vorsorglich mit dem Fahrrad an: Bei strahlendem Sonnenschein entwickelte sich der Kunsthandwerkermarkt im idyllischen Ambiente rund um die spätgotische Hallenkirche erwartungsgemäß als Publikumsmagnet.

Getöpfertes und Genähtes

Schon kurz nach der Eröffnung um 12 Uhr strömten die Besucher herbei, um die Angebote von 16 Kunsthandwerkern aus der Region in Augenschein zu nehmen. Ursprünglich hatte Hausherrin Jacqueline Herrmann das Ganze schon vor Monaten als Frühlingsmarkt ausrichten wollen - coronabedingt war dieser Plan zunächst ins Wasser gefallen. Umso fröhlicher und entspannter war die Stimmung beim verspäteten »Frühlingserwachen« am Wochenende: An die 450 Besucher - in der Mehrzahl Frauen - genossen den Bummel zwischen liebevoll hergerichteten Ständen mit einer bunten Auswahl an Getöpfertem, Genähten, Geknüpftem und dergleichen. Das breitgefächerte Angebot komplettierten zahlreiche originelle Unikate, die nun etliche Häuser, Höfe und Gärten Hof verschönern dürften.

Auf dem 3500 Quadratmeter großen Areal war das vorgeschriebene Hygienekonzept mit Hilfe von zehn ehrenamtlichen Kräften problemlos umzusetzen. Nach einem Bummel durch den Laden »Hilde braucht Stoff« genossen viele bei Kaffee, Kuchen, Grillwurst oder Kaltgetränk eine Pause im Schatten mächtiger Bäume.

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