Erlös fürs Schwalbenhotel

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Die vier Naturschutzbund-Gruppen von Lollar, Odenhausen, Ruttershausen und Salzböden wollen gemeinsam ein Schwalbenhotel am Rad-/Fußweg unterhalb der evangelischen Kirche von Odenhausen aufstellen. Zurzeit läuft die Spendensammelaktion dafür; erst kürzlich kam wieder etwas Geld zusammen. Die Ortsgruppe Odenhausen feierte ihr 50-jähriges Bestehen im kleinen Rahmen im evangelischen Gemeindehaus. Ortsvorsteher Norman Speier sprach sowohl in dieser Funktion als auch für die Vereinsgemeinschaft ein Grußwort und übergab im Auftrag der Ortsvereine verschiedene Briefumschläge.

Die vier Naturschutzbund-Gruppen von Lollar, Odenhausen, Ruttershausen und Salzböden wollen gemeinsam ein Schwalbenhotel am Rad-/Fußweg unterhalb der evangelischen Kirche von Odenhausen aufstellen. Zurzeit läuft die Spendensammelaktion dafür; erst kürzlich kam wieder etwas Geld zusammen. Die Ortsgruppe Odenhausen feierte ihr 50-jähriges Bestehen im kleinen Rahmen im evangelischen Gemeindehaus. Ortsvorsteher Norman Speier sprach sowohl in dieser Funktion als auch für die Vereinsgemeinschaft ein Grußwort und übergab im Auftrag der Ortsvereine verschiedene Briefumschläge.

Pfarrerin Claudia Konnert hatte zuvor eine Andacht gehalten. Vereinsvorsitzender Otmar Kowalski begrüßte zur Feierstunde. Zweite Vorsitzende Tina Döring, die auch Jugendleiterin der Ortsgruppe ist, hatte auf den üblichen Rückblick verzichtet, stattdessen mit launigen Worten für Heiterkeit gesorgt. Sie teilte mit, dass der komplette Erlös des Jubiläums dem Schwalbenhotel zufließe. Häufig fragten die Leute im Dorf, was der Naturschutzbund denn eigentlich mache. Döring brachte das auf die Kurzformel "Vögel und mehr". Etliche Fotoalben dokumentieren alle Tätigkeiten. Da die Bilder fest darin verankert waren, wäre ein Herauslösen unsinnig gewesen. Man wollte ursprünglich Stellwände mit Fotos bestücken.

Im Gründungsjahr 1968 sei kaum eine Frau in Vereinsvorständen geduldet worden, hieß es im Rückblick. Die Männer hätten damals lieber unter sich bleiben wollen, erinnerte Döring. Irgendwann sei Angelika Willert hinzugekommen; sie sei bis heute "die gute Seele des Vorstands-Teams" geblieben. Sie bekleidet die Funktion der stellvertretenden Rechnerin. Als zweite Vorstandsfrau hatte Döring 2016 die Männerdomäne aufgeweicht. Sie meinte, auf die Gleichberechtigung folge nun der "Rollentausch", denn die Jubiläumsdekoration der Tische im Gemeindehaus stamme von den "Jungens".

Weitere Grußworte sprachen Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek und Peggy Schneeweiß, Pressesprecherin des Naturschutzbund-Kreisverbands Gießen.

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