Eine Million Euro in vier Jahrzehnten

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Der Förderverein Lollar der Diakoniestation Lumdatal hat sein 40-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst in der evangelischen Kirche Lollar gefeiert. Vorsitzender Horst Münch informierte, dass gerade eben die Fördervereine Lollar und Staufenberg zusammen 39 500 Euro übergeben hätten. Zwecks Bündelung der Kräfte sowie besseren Stands in der Öffentlichkeit und gegenüber dem politischen Betrieb würden die Fördervereine bald verschmelzen.

Der Förderverein Lollar der Diakoniestation Lumdatal hat sein 40-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst in der evangelischen Kirche Lollar gefeiert. Vorsitzender Horst Münch informierte, dass gerade eben die Fördervereine Lollar und Staufenberg zusammen 39 500 Euro übergeben hätten. Zwecks Bündelung der Kräfte sowie besseren Stands in der Öffentlichkeit und gegenüber dem politischen Betrieb würden die Fördervereine bald verschmelzen.

Heinz-Erich Hahn, ehemals Vereinsvorsitzender und ehrenamtlicher Geschäftsführer der Krankenpflegestation, hielt eine Rückschau. 1977 wollten Bürgermeister Hans Graumann und Pfarrer Wilhelm Schulte eine Gemeindekrankenpflege im Kirchspiel Kirchberg installieren. Staufenberg zeigte kein Interesse. Der Kirchenvorstand in Lollar übernahm die Trägerschaft für eine Krankenpflegestation für alle Stadtteile. Im Mai 1978 gründeten sich vier örtliche Fördervereine. Zum Jahresende waren insgesamt 1120 Mitglieder beigetreten.

Die Pflegestation nahm am 1. August 1978 den Betrieb auf. Zum Jahresbeginn 2002 wurde daraus die Diakoniestation Lumdatal unter Trägerschaft des neuen Evangelisch Kirchlichen Zweckverbands für das Lumdatal (außer Allendorf). Aktuell gibt es noch 629 Vereinsmitglieder. Rund eine Million Euro haben die Fördervereine in vier Jahrzehnten allein durch Mitgliedsbeiträge an die Station überwiesen. Hahn sagte, das Geld der Fördervereine decke zunehmend Pflegezeiten ab, die von keiner Kasse gezahlt würden. Hierzu zählten persönliche Gespräche (auch Gebete) mit Patienten und Angehörigen. Landrätin Anita Schneider erläuterte, mit steigendem Anteil der Menschen über 60 Jahre an der Gesamtbevölkerung erhielten die Bereiche Wohnen, Mobilität und Dienstleistung (ambulante Pflege) große Bedeutung.

Vorsitzender Münch ehrte zwei Vereinsmitglieder aus Odenhausen für jeweils 40 Jahre Vorstandstätigkeit. Dieter Zecher war Beisitzer, Kassierer Reinhold Speier Vorsitzender. Inge Krieb, Vorsitzende des Evangelisch Kirchlichen Zweckverbands, dankte den leistungsstarken Mitarbeitern der Diakoniestation und den unverzichtbaren Fördervereinen. Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek würdigte deren Bedeutung für das soziale Netz im Lumdatal. Dekan Daum dankte im Namen aller Pfarrgemeinden.

Die Liturgie gestalteten Pfarrerin Petra Assmann-Daum und Dekan Hans-Theo Daum. Der Kirchenchor Lollar und der Posaunenchor Daubringen sorgten für den guten Ton. Der Förderverein bat zum Stehempfang ins Gemeindezentrum.

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