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Die Jubilare der TSG Lollar, Erwin Rühl, Renate Sommer, Volker Eisele und Joachim Engel, mit dem TSG-Vorstand.

Ein Sportjahr im Zeichen der Pandemie

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Lollar (pm). Der Vorsitzende der TSG 1883 Lollar, Henning Schäfer, konnte das vergangene Vereinsjahr bei der Versammlung in der Sporthalle Süd vergleichsweise kurz zusammenfassen: Fast ein gesamtes Vereinsjahr im Zeichen von Corona.

So war die vorherige Jahreshauptversammlung im März 2020 das letzte größere Treffen des Vereins. Die jährliche große TSG-Gala musste ausfallen, Ligastände wurden eingefroren. Erst im Spätsommer konnten wieder einige wenige Spiele stattfinden, bevor der Ligabetrieb erneut eingestellt wurde. Erfreulich sei, dass einige Sportangebote schon seit dem Frühjahr 2020, andere ab Herbst, per Video-Konferenz fortgeführt wurden. So etwa Zumba, Yoga, Pilates und Zirkeltraining; Leichtathletik und Volleyball boten Kraft- und Ausdauertraining online.

Die Mitgliederzahlen gingen um rund elf Prozent zurück, zwar nur geringfügig über den üblichen normalen Zahlen an Kündigungen, vor allem von jüngeren Mitgliedern, die ihren Wohnort wechseln. Aber die Neueintritte fehlten fast komplett. Immerhin erwarben 62 Sportler das Deutsche Sportabzeichen und konnten dieser Tage auf dem Sportplatz geehrt werden.

Schäfer sprach das andere große Problem an: Übungsleiter zu finden, vor allem für das Kinderturnen. Hier sehe sich die TSG in derselben Lage wie viele Vereine der Region.

Dem Jahr entsprechend kurz fielen auch die Berichte der Abteilungsleiter aus.

Zur Ehrung für ihre Jubiläen waren 14 Mitglieder mit 25 Jahren, zwölf mit 40, drei mit 50, vier mit 60 und eines mit 70 Jahren Mitgliedschaft geladen. Auch wegen der Pandemievorgaben erschienen nur wenige in der Sporthalle und erhielten Präsent und Ehrennadel: Erwin Rühl für 25 Jahre, Volker Eisele für 40, Renate Sommer für 50 und Joachim Engel für 60 Jahre.

Anschließend wurden alle Vorstandsmitglieder und Abteilungsleiter wiedergewählt. Lediglich Anke Deußing konnte sich nicht mehr für die Turnabteilung zur Verfügung stellen. Sie wurde mit einem herzlichen Dank für ihre langjährige Arbeit verabschiedet. Froh ist man seitens des Vereins, dass sie noch als Übungsleiterin weitermacht.

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