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Horst Watz

Ein Mutmacher wird 80 Jahre

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Lollar (bf). Horst Watz, Seniorchef von »Watz Hydraulik«, beging nun seinen 80. Geburtstag. Den Firmensitz in Lollar hatte er 1985 erbaut. Einen Coup landete er 2006, als er Faudi in Stadtallendorf übernahm. Die Firma stellt Filtersysteme für die Petrochemie her und stand kurz vor dem Konkurs. Watz brachte das Faudi-Schiff auf Kurs und ließ 2010 für 5,5 Millionen Euro eine neue Produktionshalle samt Verwaltungsgebäude errichten.

Mitarbeiter- und Umsatzzahlen schnellten empor.

Für diese Leistung wurde Watz als Landessieger Hessen beim Wettbewerb »Mutmacher der Nation« ausgezeichnet. Von diesem Erfolg ermutigt, rettete er 2014 als Investor den Zylinderhersteller Hydro-Service in Kamen vor dem Aus.

Horst Watz begann seine Lehre als Feinmechaniker in den 50er Jahren bei der Firma Oculus in Dutenhofen - mit 14 Jahren. Nach seiner Lehrzeit ging der gebürtige Kinzenbacher zu Heyligenstaedt nach Gießen in die Konstruktion. Es folgte das Studium am Polytechnikum Friedberg. Nach Stationen in Bad Homburg und Frankfurt gründete er 1971 im Haus der Schwiegereltern ein Ingenieurbüro. Übergangsweise wechselte der Betrieb nach Daubringen und 1985 in den Lollarer Auweg.

Watz hat sich mittlerweile aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen. Seine Tochter Christine Stevenson hat die Geschäftsführung übernommen. Seit der Kommunalwahl im März sitzt er für die FDP im Staufenberger Stadtparlament. Gemeinsam mit Horst Klinkel und Horst Kunz rief Watz 2007 die Benefizveranstaltung für die Jugendarbeit der Lollarer Vereine ins Leben. FOTO: PM

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