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Ehrenstadtbrandinspektor Lennarz feiert 85. Geburtstag

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Lollar (pad). Er hat gegen Hochwasserfluten und Brände gekämpft, zahlreichen Mitmenschen in seiner Zeit als aktiver Feuerwehrmann geholfen: Heute feiert der Lollarer Ehrenstadtbrandinspektor Klaus Lennarz seinen 85. Geburtstag.

1953 trat Lennarz in die Einsatzabteilung der Feuerwehr ein - ein Schritt, der sein Leben prägen würde. Die Kameraden vertrauten ihm als Gerätewart ihre Ausrüstung an, später gab er als Gruppenführer im Einsatz die Kommandos. 1966 wurde er zum stellvertretenden Ortsbrandmeister, 1972 zum Wehrführer gewählt. Fünf Jahre später wurde er schließlich Stadtbrandinspektor. Er füllte dieses Ehrenamt so gut aus, dass ihn die Feuerwehrleute dreimal wiederwählten.

Doch nicht nur in Lollar, sondern im ganzen Landkreis lernten die Feuerwehrleute Lennarz zu schätzen: Von 1971 bis 1997 war er als Kreisausbilder im Einsatz, zeigte zunächst drei Jahre lang angehenden Feuerwehrleuten im Grundlehrgang die Basis feuerwehrtechnischen Handelns, schulte ab 1974 Maschinisten im Umgang mit der Pumpe.

1997 musste er aus Altersgründen mit dem aktiven Feuerwehrdienst aufhören, unterstützt die Feuerwehr seitdem auf Vereinsebene und in der Alters- und Ehrenabteilung. Für seine Verdienste wurde er nicht nur zum Ehrenstadtbrandinspektor ernannt, sondern erhielt unter anderem auch das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold, das goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande sowie das goldene Ehrenzeichen des Kreisverbandes und den Landesehrenbrief sowie den Ehrenbrief der Stadt Lollar. Zudem engagierte sich Lennarz im Ortsbeirat, als Stadtverordneter und von 1998 bis 2006 als Magistratsmitglied.

Stadtbrandinspektor Mario Kirchner schreibt im Namen der Lollarer Feuerwehr: "Wir verneigen uns vor einer herausragenden ehrenamtlichen Leistung für das Feuerwehrwesen und Gemeinwohl. Dank, Respekt und eine hohe Anerkennung einem großartigen Menschen, dem die Sicherheit der Lollarer Bürgerschaft immer am Herzen gelegen hat." (Foto: pad)

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