Von "Ede" und dem Klassenlehrer

  • schließen

Zur Feier ihrer 50-jährigen Schulentlassung trafen sich Ehemalige der Volks- und Realschule Allendorf/Lumda im Restaurant "Mühlenhof" in Lollar. 1963 wurden elf Mädchen und 16 Jungen aus Allendorf, Rabenau, Staufenberg und Grünberg dort aufgenommen und 1968 mit dem Zeugnis der Mittleren Reife entlassen. Für die Jugendlichen ging eine Lebensphase zu Ende. Der Schulstandort "Am Eulenturm" verwaiste bis auf die Grundschule. Unterdessen war nämlich die Mittelpunktschule (spätere Gesamtschule Lumdatal) "Am Ziegenberg" gebaut worden.

Zur Feier ihrer 50-jährigen Schulentlassung trafen sich Ehemalige der Volks- und Realschule Allendorf/Lumda im Restaurant "Mühlenhof" in Lollar. 1963 wurden elf Mädchen und 16 Jungen aus Allendorf, Rabenau, Staufenberg und Grünberg dort aufgenommen und 1968 mit dem Zeugnis der Mittleren Reife entlassen. Für die Jugendlichen ging eine Lebensphase zu Ende. Der Schulstandort "Am Eulenturm" verwaiste bis auf die Grundschule. Unterdessen war nämlich die Mittelpunktschule (spätere Gesamtschule Lumdatal) "Am Ziegenberg" gebaut worden.

Weit verstreut

Die Mittsechziger verschlug es in verschiedene Bundesländer. Die weiteste Anreise hatten Gudrun Otto-Prochnow (wohnte früher in der Allendorfer Pirrmühle, heute in Hamburg) und Monika Ehmke geb. Lich (früher Londorf, heute Ostallgäu). Das Treffen organisierte Mechthilde Kimmel (wohnt in Hassenhausen) zusammen mit Marion Fischer und Jürgen Muth. Beim Austausch von Erinnerungen wurden insbesondere Klassenlehrer Gerhard Reibert und Musiklehrer Werner "Ede" Schlegel ins rechte Licht gerückt. "So wünscht man sich die Lehrer", sagte Kimmel über Reibert. Der sei nicht streng gewesen, darum allseits beliebt, aber auch respektiert worden. Bei der Vermittlung von Rechtschreibung und Sozialverhalten habe Klassenlehrer Reibert ein goldenes Händchen gehabt. Der Musiklehrer sei das Schuloriginal gewesen. Der habe den Jugendlichen alle verfügbaren Volkslieder beigebracht. Auf dem Klavier in der Schulaula konnte man ihn klassische Arien spielen hören. Dass er einmal sogar den Kammersänger Rudolf Schock begleitet hätte, dafür sei er den Beweis schuldig geblieben – aber egal.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare