Digitale Notenkonferenzen

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Lollar/Staufenberg(pm). "Reibungslos und digital" verliefen die Halbjahreskonferenzen an der Clemens-Brentano-Europaschule (CBES). Das berichtete Schulleiter Andrej Keller.

Routiniert seien die Lehrkräfte mit dem neuen Format der digitalen Klassenkonferenz umgegangen, es gab "intensive Diskussionen rund um die Leistungen der Schülerinnen und Schüler im ersten Halbjahr". Die räumliche Distanz zwischen den Fach- und Klassenlehrern in der Videoschalte habe sich zu keinem Zeitpunkt negativ auf die Gesprächskultur und -inhalte ausgewirkt.

Neben den bloßen Zensuren ging es bei den digitalen Meetings auch um die besondere Situation des Lehrens und Lernens unter den Bedingungen des Lockdowns. Denn zurzeit lernen an der CBES außer den Abschlussklassen und sieben Schülern aus den untersten Jahrgangsstufen alle Schüler im digitalen Distanzunterricht - von zu Hause aus.

Schulleiter Keller hatte sich im Vorfeld der digitalen Konferenzen mit dem Staatlichen Schulamt in Gießen über die Durchführung abgesprochen. Allen Beteiligten war dabei wichtig, die Datenschutzbestimmungen einzuhalten. So durften die Konferenzen im Netz nicht aufgenommen und gespeichert werden.

Zufrieden zeigten sich laut Keller alle Teilnehmer über die digitale Plattform IServ. "Die fast 50 Videokonferenzen liefen ohne technische Probleme und Aussetzer." Dabei kam der Schule zugute, dass sie seit drei Jahren in immer stärkerem Maße dieses System nutzt. Hierbei zeigte sich vor allem die Corona-Pandemie als Beschleuniger der digitalen Kompetenzen auf Seiten so mancher Lehrkräfte. Viele hätten sich vor Jahresfrist noch nicht vorstellen können, so souverän und zielgenau mit dem digitalen Medium umgehen zu können, berichtet Keller. Jetzt stelle es schon fast eine Selbstverständlichkeit dar, Unterricht, Gruppenbesprechungen und auch Notenkonferenzen per Videostream durchzuführen.

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