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Eine unendliche Geschichte für die Ruttershäuser ist die Sanierung der Feuerstelle an der Grillhütte. Für solche Projekte wünscht der Ortsbeirat ein eigenes Budget.

Bürgernah handeln

  • vonVolker Heller
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Lollar (vh). In Ruttershausen herrscht eine Art Aufbruchstimmung. Bei den Kommunalwahlen hat sich zu den etablierten Parteien eine Bürgerliste neu hinzugesellt. Die Bürgerliste Ruttershausen (BLR) erzielte auf Anhieb 48,4 Prozent der Stimmen.

Auf ihrer konstituierenden Sitzung wählten die fünf Mitglieder des Ortsbeirats einen neuen Ortsvorsteher: Michael Sauer von der BLR. Martina Karber, ebenfalls BLR, wurde seine Stellvertreterin. Jens Röhm (SPD) ist stellvertretender Schriftführer. Weitere Mitglieder sind die bisherige Ortsvorsteherin Corina Kesselheim (Grüne) und Steffen Preis (CDU). Anke Dittrich macht die Schriftführung. Die Ruttershäuser Bürgerin ist aber kein Mitglied im Ortsbeirat.

Sauer und Karber bedankten sich für das Vertrauen. Die anwesenden Fraktionsvertreter Dr. Jens-Christian Kraft (CDU), Hartmut Wirth (SPD) und Heidelore Alt (Grüne) sprachen ihre Hoffnung auf gute Zusammenarbeit aus.

Michael Sauer wünschte sich, der Ortsbeirat möge im Vorfeld der Beratung von Ruttershäuser Themen in den Gremien frühzeitig informiert werden. Martina Karber erläuterte, der Ortsbeirat wolle möglichst unabhängig sein und bürgernah handeln. Die Befugnisse sollten vonseiten der Stadtverwaltung zugunsten des Ortsbeirats so weit wie möglich ausgelotet werden.

Andernorts sei es etwa üblich, dem Ortsbeirat ein Budget zur Verfügung zu stellen, sodass man kleinere Aufträge vergeben könne. Dabei werde auch das bürgerliche Engagement, sprich die Eigenleistung, gestärkt.

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