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Auch bei Bosch Thermotechnik in Lollar stehen Veränderungen im Zuge der Corona-Situation an.

Corona-Krise

Betriebsruhe bei Bosch Thermotechnik bis 17. April

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Auch Bosch in Lollar reagiert auf die Corona-Krise. Während in der Blockheizkraftwerk-Sparte weiter normal produziert wird, stellt das Thermotechnik-Werk vorerst auf "Notbetrieb" um.

Auch bei Bosch Thermotechnik in Lollar wirkt sich die Corona-Krise aus. "Generell laufen Produktion, Vertrieb und Service bei Bosch Thermotechnik weiter", informiert die Pressestelle des Unternehmens auf Anfrage. Allerdings werde der Betrieb nun vorerst zurückgefahren. "Für das Bosch Thermotechnik-Werk in Lollar wurden mit den Arbeitnehmervertretern Betriebsruhetage über Ostern vom 6. April bis zum 17. April mit Ausnahme eines Notbetriebs für kritische Teilelieferungen und Projektarbeit vereinbart", heißt es in der Antwort weiter. So könnten "Produktion und Logistik auf die derzeit schwierige Versorgungslage bei Rohmaterialien vor allem von italienischen und französischen Lieferanten reagieren und einen Wiederanlauf nach Ostern vorbereiten".

Veränderungen bei Bosch in Lollar: Nun mehr Homeoffice

Im Werk der Bosch KWK Systeme in Lollar, wo Module fürBlockheizkraftwerke gefertigt werden, werde nach wie vor weiter produziert, da das notwendige Rohmaterial vorhanden sei, teilt die Bosch-Pressestelle mit.

Zum Thema Homeoffice heißt es: "Bosch Thermotechnik unterstützt auch am Standort Lollar eine großzügigere Nutzung von Homeoffice-Möglichkeiten, wo betrieblich möglich und sinnvoll." Inwiefern die aktuelle Situation das Unternehmen auf Dauer belasten werde, könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen: "Die Auswirkungen auf unser Geschäft hängen stark von den weiteren Entwicklungen ab. Es ist deshalb noch zu früh, sich dazu zu äußern." In Lollar arbeiten für Bosch Thermotechnik knapp 1100 Mitarbeiter.

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