Jörg Wagner
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Jörg Wagner

Anerkennung für "Waldmensch"

  • Rüdiger Soßdorf
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Lollar/Wettenberg(so). "Jörg Wagner ist ein Waldmensch", sagt Ralf Jäkel anerkennend. Und verweist auf die familiäre Prägung: Schon der Vater war Forstwirt, und die Großväter, Landwirte eben, gingen wie es damals üblich war, im Winter in den Wald. Hinzu kommt freilich die Nähe zum Forst, die man als gebürtiger Salzbödener nun einmal hat. Seit 40 Jahren ist Jörg Wagner nun im Dienst des Forstes. Dafür dankte ihm Forstamtsleiter Ralf Jäkel ausdrücklich im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kreise von Kollegen. Ehrensache, dass der frühere Salzbödener Revierförster Rüdiger Pohl als langjähriger Chef und Wegbegleiter ebenfalls mit von der Partie war.

Jörg Wagner begann am 1. Dezember 1980 mit 18 Jahren als "kurzfristig beschäftiger Waldarbeiter" und absolvierte ab 1981 eine Ausbildung zum Forstwirt. Nach bestandener Prüfung wurde er vom damals noch existierenden Forstamt Biebertal übernommen. Weiterbildung und Ausbildung sind zwei feste Größen in den folgenden Jahrzehnten im Beruf: Sich selbst bildete Jörg Wagner mit einer Vielzahl von Lehrgängen fort, wurde 1990 Forstwirtschaftsmeister und zugleich Sicherheitsbeauftragter des Forstamtes. Zudem hat er zwischen 1989 und 2013 einer ganzen Reihe von jungen Leuten den Weg in den Wald gewiesen und geebnet: So bildete er rund 35 junge Menschen zu Forstwirten aus. Zudem arbeitete er im Prüfungsausschuss für Forstwirte mit, engagierte sich im Personalrat, betreute Menschen beim Erwerb des Motorsägenführerscheins, ist ehrenamtlicher Richter beim Arbeitsgericht und bringt sein Fachwissen nicht zuletzt im Vorstand der Salzbödener Jagdgenossenschaft ein. Welch eine lange Strecke des Weges 40 Jahre sind, das macht eines deutlich: Da, wo Wagner selbst noch als junger Mann Kulturen in der Verjüngung gesehen hat, stehen heute Bestände, in denen der Harvester schon einmal durch ist. FOTO: SO

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