Anderthalb Millionen Hülsen im Jahr

  • schließen

"Tauchhülsen" und "Fühlerhülsen". Mit Hilfe dieser Hülsen werden Temperaturfühler in der Gebäude- und Heizungstechnik geschützt. 1,5 Millionen Hülsen stellt die Firma Ziegler in Lollar mit 55 Mitarbeitern jährlich her. Sie sind das wichtigste Produkt der Firma im Lollarer Auweg. Das erfuhr Landrätin Anita Schneider, die in Begleitung von Dr. Manfred Felske-Zech, dem Leiter der Stabsstelle für Wirtschaft, Energie und Tourismus beim Landkreis Gießen, sowie Prof. Eckhard Wiederuh und Gerhard Schmidt als Energie-Fachleuten das Unternehmen besuchte. Geschäftsführer Andreas Ziegler gab einen Überblick. Das Unternehmen will insgesamt 900 000 Euro in die Weiterentwicklung investieren. Es soll künftig ein Laserschweißautomat zum Einsatz kommen. Damit können die Hülsen zu einem Drittel der bisher aufgewendeten Zeit hergestellt werden. Eine Besonderheit ist weiterhin, dass der Verbrauch von Glasperlen, um Stahlteile zu "passivieren", von 15 Tonnen auf 2 bis 3 Tonnen reduziert werden kann. Es geht aber auch um die Verbesserung der Energie-Effizienz, so Helmut Ziegler, der auch sachkundiges Mitglied im Kreis-Energiebeirat ist. Eine Photovoltaik-Anlage soll in Zukunft beim bislang hohen Stromverbrauch unterstützen. Auch ein Energie-Speicher sei in diesem Zusammenhang als Besonderheit geplant. Diese Investitionen werden mit 200 000 Euro aus dem Investitionsprogramm "Pius-Invest" des Landes Hessen gefördert. Zum Firmenprofil gehört auch die Herstellung von Rahmen für die Kraft-Wärme-Kopplungs-Technik der Firma Bosch und der allgemeine Stahlbau.

"Tauchhülsen" und "Fühlerhülsen". Mit Hilfe dieser Hülsen werden Temperaturfühler in der Gebäude- und Heizungstechnik geschützt. 1,5 Millionen Hülsen stellt die Firma Ziegler in Lollar mit 55 Mitarbeitern jährlich her. Sie sind das wichtigste Produkt der Firma im Lollarer Auweg. Das erfuhr Landrätin Anita Schneider, die in Begleitung von Dr. Manfred Felske-Zech, dem Leiter der Stabsstelle für Wirtschaft, Energie und Tourismus beim Landkreis Gießen, sowie Prof. Eckhard Wiederuh und Gerhard Schmidt als Energie-Fachleuten das Unternehmen besuchte. Geschäftsführer Andreas Ziegler gab einen Überblick. Das Unternehmen will insgesamt 900 000 Euro in die Weiterentwicklung investieren. Es soll künftig ein Laserschweißautomat zum Einsatz kommen. Damit können die Hülsen zu einem Drittel der bisher aufgewendeten Zeit hergestellt werden. Eine Besonderheit ist weiterhin, dass der Verbrauch von Glasperlen, um Stahlteile zu "passivieren", von 15 Tonnen auf 2 bis 3 Tonnen reduziert werden kann. Es geht aber auch um die Verbesserung der Energie-Effizienz, so Helmut Ziegler, der auch sachkundiges Mitglied im Kreis-Energiebeirat ist. Eine Photovoltaik-Anlage soll in Zukunft beim bislang hohen Stromverbrauch unterstützen. Auch ein Energie-Speicher sei in diesem Zusammenhang als Besonderheit geplant. Diese Investitionen werden mit 200 000 Euro aus dem Investitionsprogramm "Pius-Invest" des Landes Hessen gefördert. Zum Firmenprofil gehört auch die Herstellung von Rahmen für die Kraft-Wärme-Kopplungs-Technik der Firma Bosch und der allgemeine Stahlbau.

Helmut Ziegler ist Mitglied im VDMA-Fachverband Power Systems, dem Arbeitskreis Energiepolitik, der die Interessen von KWK-Herstellern und Nutzern bundesweit vertritt. Daher stand im Mittelpunkt des Gesprächs auch der aktuelle Stand und die künftige Entwicklung der EEG-Umlage für KWK-Anlagen. Es zeichnet sich ab, dass zwischen der Europäischen Kommission und dem Bundeswirtschaftsministerium eine Einigung erzielt werden kann. Eine Lösung dieser strittigen Frage ist auch aus Sicht von Landrätin Anita Schneider unbedingt zügig notwendig, um die entstandene Unsicherheit für die hiesigen Unternehmen der KWK-Branche und auch für die kommunalen Energieversorgungsunternehmen zu beseitigen. Sie stellen einen erheblichen Wirtschaftsfaktor in der hiesigen Region dar.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare