Mehr Platz für die Kinder

Anbau an Kita Kunterbunt kostet knapp eine Million Euro

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Der städtische Bauausschuss hat sich einstimmig für den Anbau an die Kindertagesstätte "Kunterbunt" im Grünen Weg (Kernstadt) ausgesprochen. Laut Architekt Reimund Orth gibt es künftig Platz für maximal 100 Kinder. Es gibt vier Gruppen zu je 25 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren. Zwei Gruppenräume sind im Erdgeschoss, zwei im Obergeschoss. Im wiederum zweigeschossigen Anbau entstehen weitere Gruppenräume, einer für nochmals 25 Kinder und einer für zehn bis zwölf Unter-Dreijährige. Somit böten insgesamt sechs Gruppenräume Platz für maximal 137 Kinder.

Der städtische Bauausschuss hat sich einstimmig für den Anbau an die Kindertagesstätte "Kunterbunt" im Grünen Weg (Kernstadt) ausgesprochen. Laut Architekt Reimund Orth gibt es künftig Platz für maximal 100 Kinder. Es gibt vier Gruppen zu je 25 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren. Zwei Gruppenräume sind im Erdgeschoss, zwei im Obergeschoss. Im wiederum zweigeschossigen Anbau entstehen weitere Gruppenräume, einer für nochmals 25 Kinder und einer für zehn bis zwölf Unter-Dreijährige. Somit böten insgesamt sechs Gruppenräume Platz für maximal 137 Kinder.

Wenn der Anbau steht, bleibt gerade noch die gesetzliche Mindestgröße für eine Spielfläche im Außenbereich übrig. Orth schlug vor, an der Daubringer Straße einen neuen Spielplatz anzulegen, denn auch im Baugebiet Lumdaniederung fehle ein solcher. Laut Kostenschätzung des Architekten werden insgesamt 990 000 Euro investiert, für den Anbau 913 000 Euro und für den Teilumbau im Bestand weitere 72000 Euro. Weil die Heizung nach 25 Jahren Betrieb erneuert werden muss, hatte Orth bei den Stadtwerken Gießen bezüglich einer Versorgung mit Nahwärme angefragt. Die SWG haben an der Ecke Rabenauer Straße/Fasanenweg ein Blockheizkraftwerk für das Baugebiet Lumdaniederung errichtet.

Bis zur Kita Kunterbunt sind es mehr als 200 Meter – ergo unwirtschaftlich, habe der Betreiber ihm mitgeteilt, sagte Orth. Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek meinte, die neue Heizung sei zwar nicht der dickste Brocken, trotzdem wolle er mit den SWG nochmals reden. Die WI-Bank des Landes Hessen hat für das Vorhaben bis zu 864 000 Euro Fördergeld zugesagt.

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