Alternative Energien

  • VonConstantin Hoppe
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Lollar (con). Wie kommt die Solaranlage auf das eigene Dach? Welche Fördermöglichkeiten oder alternative Finanzierungen bestehen? Zwei der Fragen, die jetzt bei der dritten Veranstaltung innerhalb der »Kommunalen Solarkampagne« der Stadt Lollar geklärt werden sollten.

Ziel der Kampagne war es, den Ausbau der Solarenergienutzung voranzubringen. »Für Eigenheimbesitzer lohnt sich der Betrieb einer Solaranlage in der Regel vielfach: Sie sparen Energiekosten, werden unabhängiger von Energiekostenschwankungen, steigern den Wert ihrer Immobilie und leisten einen eigenen Beitrag für den regionalen Klimaschutz«, erklärte die Klimaschutzmanagerin der Stadt Dorina Ludwig im Verlauf der Veranstaltung.

Solarkataster zeigt Potenziale auf

Die dritte Veranstaltung beendete auch die Informationskampagne. Klimaschutzmanagerin Ludwig zog zum Abschluss ein positives Resümee: »Wir sind hier auf großes Interesse gestoßen und bei den meisten Terminen hatten wir mehr Interessenten als verfügbare Plätze.«

Über den gesamten Nachmittag hinweg bestand im großen Saal des Bürgerhauses die Gelegenheit, sich über die verschiedenen Möglichkeiten der eigenen Solaranlage zu informieren: Balkonkraftwerk, Fotovoltaik, Solarthermie und Bürgersolaranlagen waren dabei die Themen bei Vorträgen. Daneben gab es im Mehrzweckraum aber auch die Möglichkeit, sich direkt bei den verschiedenen Anbietern zu informieren.

Auch das Solar-Kataster Hessen wurde im Rahmen der kleinen Energiemesse vorgestellt: Über das Kataster können sich Haus- und Grundstückseigentümer über das Potenzial ihrer Flächen zur Energiegewinnung informieren. Das Solar-Kataster Hessen gibt allen Hausbesitzern und Bürgern damit kostenlos Auskunft, ob eine private Solaranlage lohnenswert ist.

Die praktische Umsetzung der Anlagen bleibt aber an den Firmen hängen. Hierzu stellten sich mehrere Unternehmen kurz vor. Darunter war die Firma Tekla Energiesysteme aus Staufenberg, die auf der Veranstaltung eine Kombination klimafreundlicher Energiesysteme wie Solaranlagen, Wärmepumpen und Pelletöfen präsentierte.

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