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B 3-Verkehrslärm bleibt ein Dauerbrenner

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Lollar/Staufenberg(vh). Vor genau zwei Jahren, im November 2017, dachte der Oberbürgermeister von Marburg laut darüber nach, die Bundesstraße 3 zwischen dem Lollarer Kreuz und Niederweimar zur Autobahn umwidmen zu lassen. Daraus wurde aber nichts.

Anderenfalls hätte man sich in Lollar und Staufenberg, die B 3 bildet eine geografische Trennlinie, um aktive Lärmschutzmaßnahmen gekümmert. Das Thema ist aber nicht aus den Köpfen der Menschen. Es kam etwa zur Sprache anlässlich der Bürgersprechstunde mit Bürgermeister Peter Gefeller in der Waldschänke Daubringen.

Weht der Wind von Westen, dann werde der Verkehrslärm nach Daubringen getragen, so die Bürgermeinung. Gefeller, wohnhaft in der Vorstadt, und wesentlich näher an der B 3, kennt die Geräuschkulisse auch. Da nur ordentliche Lärmschutzwände hilfreich seien, die, im Falle einer Genehmigung, Lollar und Staufenberg selber finanzieren müssten, bliebe als Alternative eine Geschwindigkeitsbeschränkung. Geringeres Tempo verursache tatsächlich weniger Fahrtlärm. Die Daubringer könnten eine Unterschriftensammlung organisieren und an Hessen Mobil übergeben. Foto: vh

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