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Aufgrund der Berungsarbeiten staute sich der Verkehr zeitweise deutlich.

Stau

Lkw-Unfall auf A5 sorgt für Verkehrsbehinderungen - Vollsperrung ab 18 Uhr

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Ein umgekippter LKW sorgte am Montagmittag auf der A5 zwischen Fernwald und dem Reiskirchener Dreieck für Verkehrsbehinderungen.

  • Lkw-Fahrer kommt von A5 ab und kippt um
  • Autobahn einspurig befahrbar
  • Vollsperrung ab 18 Uhr

Update, 30.3.2020, 16.07 Uhr - Inzwischen wird davon ausgegangen, dass der 44-jährige Fahrer vermutlich aufgrund von Sekundenschlaf von der Fahrbahn abkam und verunfallte. 

Da der Lkw umgekippt ist, ist die A5 derzeit nur einspurig befahrbar. Wie die Polizei mitteilte soll gegen 18 Uhr die Autobahn in Richtung Norden voll gesperrt werden. Das sei nötig, damit der Lkw mit einem Kran wieder aufgerichtet werden kann. Wie lange die Vollsperrung dauern wird, konnte die Polizei nicht sagen.

Erstmeldung, 30.3.2020, 15.34 Uhr - Aus bislang noch ungeklärten Gründen kam der 44-jährige Fahrer mit seinem LKW gegen 12.15 Uhr nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort geriet er zuerst auf den Begrenzungswall der Autobahn und fuhr diesen noch rund 100 Meter entlang. Dann schaffte es der Fahrer sein Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn zu steuern, wo es schließlich umkippte.

Lkw-Unfall A5: Fahrer kann sich aus Fahrzeug befreien

Zur Alarmierung gingen die Feuerwehrleute noch davon aus, dass der Fahrer in der Führungskabine des LKW eingeschlossen sei und sich nicht selbstständig befreien könne – das stellte sich glücklicherweise als falsch heraus: Bereits bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich der 44-Jährige Weißrusse selbst aus dem Fahrzeug befreit. 

Bei der ersthelfenden Feuerwehr handelte es sich jedoch nicht um die Einsatzkräfte aus Fernwald: Die Freiwillige Feuerwehr Reiskirchen befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls gerade auf dem Rückweg von einer anderen Einsatzstelle und erreichte den Unfallort zufälligerweise als erstes. Kurz darauf konnte die Reiskirchener Wehr dann die Einsatzstelle an ihre 26 Kameraden aus Fernwald übergeben. 

Bis zur Bergung des mit Autoteilen beladenen Sattelzugs war die A5 nur einspurig befahrbar. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 50 000 Euro.

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