Katastrophenschutz

Linke will Antworten vom Kreisausschuss

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Gießen (pm). Wie gut ist der Katastrophenschutz für den Ernstfall aufgestellt? Dies will die Fraktion Gießener Linke wissen. In einem Berichtsantrag, über den in der Septembersitzung des Kreistags abgestimmt wird, fordert die Linke vom Kreisausschuss Antworten auf insgesamt 18 Fragen rund um das Thema. »Wir wollen unter anderem Klarheit darüber, wie Rettungs- und Sicherheitsdienste untereinander kommunizieren, falls das Netz ausfällt«, erklärte Desiree Becker, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, in einer Pressemitteilung.

Zudem stellten sich Fragen wie: »Wie soll die Bevölkerung im Katastrophenfall rechtzeitig gewarnt werden, gibt es ausreichend funktionsfähige Sirenen in den Kommunen? Wer steuert im Katastrophenfall die Einsatzkräfte, sind diese in allen Bereichen ausreichend vorhanden?«, so Becker.

Die Fragen seien auch deswegen angebracht, weil die letzte Bestandsaufnahme des Katastrophenschutzes im Landkreis aus dem Jahre 2014 stammt. Es geht den Linken aber auch um Überprüfung der Gefährdungsszenarien in den bekannten Überschwemmungsgebieten an Lahn, Bieber, Lumda, Wieseck und Kleebach vor dem Hintergrund der Tatsache, dass im Vergleich zu den 1970er Jahren heute Extremwetterereignisse fünfmal häufiger auftreten. Auch die Frage über Planungen zum Hochwasserschutz wird aufgeworfen.

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