Anne-Frank-Schule

Zeugnisübergabe ohne Abschlussfeier

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Linden(con). Der Tag des Schulabschlusses ist etwas ganz besonderes für Schüler, Eltern und Lehrer und sollte entsprechend gefeiert werden. Doch in diesem Corona-Jahr ist alles anders.

Auch an der Lindener Anne-Frank-Schule (AFS) mussten sich Lehrer und Schüler auf einen ungewöhnlichen letzten Schultag einstellen. Es gab einen gestaffelten Schulabschluss und auch die Eltern mussten der Zeugnisübergabe dabei fern bleiben.

"Keiner von uns kann dieses Coronavirus so richtig verstehen, das unser letztes Schulhalbjahr bestimmte", sagten die beiden Schülervertreter Joshua Braasch und Jonas Jakobs. "Aber was wir verstehen ist, dass es keine Abschlussfeier gibt und keine Abschluss fahrt - aber das holen wir alles nach."

112 Schüler nahmen von ihrer Schule Abschied. 18 hatten ihren Hauptschulabschluss gemacht, davon sieben einen qualifizierenden, für 33 Schüler endete die Schule mit dem Realschulabschluss, davon 15 qualifizierende Abschlüsse. 61 Schüler können jetzt an ein Gymnasium wechseln.

Für besondere Leistungen konnten Fabio Yordanov und Larissa Bivona (9aH), Nadine Massow und Laura Dayan (9bH), Annabell Ebner (10cR), Lana Stützer (10dR), Amelie Lepper und Helena Reitmeier (10eG), Fenja Gäbler (10fG) und Leon Theiss (10gG) ausgezeichnet werden. Und durch besonderes soziales Engagement zeichneten sich Jonas Jakobs (10cR), Denise Kaut (10dR), Jakob Gaisser (10fG) und Rebecca Lutz (10gG) aus.

Für alle Schüler ist eines aber sicher, auf sie wartet jetzt das nächste Kapitel im Buch ihres Lebens, sagte der kommissarische Schulleiter Andreas Irle: "Eure gemeinsame sechsjährige Reise an der Anne-Frank-Schule endet heute. Aber ihr wurdet gut darauf vorbereitet und schreibt jetzt eigene Kapitel für euer Buch. Ihr seid bestens ausgerüstet für eure Leben in dieser freien Gesellschaft."

Danach durften die Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse entgegennehmen und sich von ihren jeweiligen Klassenlehrern verabschieden - zu Corona-Zeiten ohne Umarmung oder Händedruck, dafür aber nicht weniger emotional und bei mehr als einer Person rollte die eine oder andere Träne.

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