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Die neuen Werkzeuge für die Türöffnungseinsätze.

In Leihgestern

Werkzeuge für 600 Euro angeschafft

  • VonConstantin Hoppe
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Linden (con). Der Bericht über das vergangene Geschäftsjahr zur Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins Leihgestern dürfte wohl der Kürzeste sein, den Marc Bausch als Vorsitzender jemals gehalten hat - wenn nicht gar der kürzeste überhaupt.

Der Mitgliederbestand des Feuerwehrvereins verzeichnete im Jahr 2020 vier verstorbene und sechs ausgetretene Mitglieder sowie zehn Neueintritte, sodass der Verein auch zum Beginn des aktuellen Jahres 307 Mitglieder (davon 63 in der Vereinsjugend) zählte.

Viel zu tun gab es nicht: Für die Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen wendeten die Vereinsmitglieder insgesamt 130 Stunden auf - ein Rückgang von 90 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019. Sämtliche Veranstaltungen fielen aus, lediglich am Vereinspokalschießen nahmen die Mannschaften der Feuerwehr teil. Dabei gewann die Damenmannschaft zum dritten Mal in Folge den Stadtmeistertitel und Jessica Schmitt und Anna Möbus wurden wieder die besten Schützinnen des Wettbewerbs. Ob es noch in diesem Jahr Veranstaltungen geben wird, ist aktuell noch unklar.

Der Verein kam seinem satzungsgemäßen Zweck nach: Der Vorstand übergab eine Reihe von Werkzeugen im Wert von rund 600 Euro an die Einsatzabteilung Leihgestern, darunter Akkuschrauber, -winkelschleifer und -fräse. »Die Türöffnungen werden immer wichtiger und mit diesen Werkzeugen können wir jetzt noch viel schneller die Schlösser der Bürger zerstören - äh, ihnen helfen«, sagte Wehrführer Patrick Süßmith mit einem Augenzwinkern.

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