Wenig Aktive, viele Aktivitäten

  • vonRedaktion
    schließen

Linden(pm). Zur Jahreshauptversammlung der NABU-Gruppe Linden konnte Vorsitzender Norbert Schneider in Zeiten der Corona-Krise nur wenige Mitglieder in der Gaststätte Lindener Hof begrüßen. Zur Beschlussfähigkeit reichte es dennoch und nach Kassenbericht und Entlastung des Vorstandes wurde Inge Eberhardt-Sommer zur neuen Kassenprüferin gewählt.

Anschließend berichtete Schneider von den vielen Aktivitäten der wenigen Aktiven der Ortsgruppe. Nistkastenreinigungen und die Begleitung von Beringungsaktionen gehören ebenso zu den Standardaktionen wie die Schaffung weiterer Nistmöglichkeiten für Höhlenbrüter und Mauersegler. Auch Naturschutzmaßnahmen im FFH-Gebiet der Grube Fernie sowie die optimale und umsetzbare Pflege der Wiesen auf den Obstbaumstücken der NABU-Gruppe waren wichtige Themen. Wie Schneider berichtete, dann die letztjährige Beweidung durch Schafe derzeit nicht fortgesetzt werden, da der Schäfer die Gegend verlassen hat, weshalb der Vorstand weiter auf der Suche nach Alternativen ist.

Da die erstmalige Erstellung eines Kalenders der NABU-Gruppe Linden mit Bildern und Texten von Inge Eberhardt-Sommer eine gute Resonanz erfahren hat, ist laut Schneider geplant, auch für das Jahr 2021 wieder einen eigenen NABU-Kalender anzubieten. Für dieses Jahr sind ein Besuch der Grube Messel und eine von Gruppenmitglied Wolf-Dieter Dägling geführte Kräuterwanderung geplant.

Hoffnungen ruhen auf dem Nachwuchs

Anlass zur Hoffnung auf den Fortbestand der NABU-Gruppe sind die Kinder und Jugendlichen der NAJU-Gruppe zwischen 5 und 16 Jahren. Sie sind hochmotiviert was Natur- und Umweltschutz betrifft und sie nutzen sehr gerne die monatlichen Angebote der Lindener Gruppe. So berichteten Leiterin Franziska Ospald und Leiter Wolfgang Schauss von den Besuchen bei Imkern, Bauernhöfen wo Sahne in Butter verwandelt wurde und Herbstaktionen mit Kürbisschnitzen und Kerzengießen. Bei einer Exkursion mit Förster Jörg Sennstock wurde das Thema Trockenheit und Folgeschäden im Wald behandelt Highlight war die Besichtigung des Pottwalskeletts in der Gießener Universität, wobei die guten Vorkenntnisse der Kinder und Jugendlichen auch die Exkursionsleitung begeisterte. Im vergangenen Jahr wurde ein Bauwagen für die älteren Jugendlichen der NAJU-Gruppe aufgestellt, der nach seiner Sanierung durch die Jugendlichen als Ausgangspunkt für Naturschutzaktionen genutzt werden soll.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare